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Aktuelles

Maskenpflicht an Bord

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen: Als Schutzmaßnahme gegen die Ausbreitung von COVID-19 gilt in Hessen seit dem 27. April eine Maskenpflicht. Die Lufthansa Group sieht darin die Chance für eine Wiederaufnahme des Passagierverkehrs nach dem Corona-Lockdown. Um dies zu ermöglichen, soll auch an Board aller Flüge das Tragen von Atemschutzmasken angeordnet werden.  

Nachdem andere Bundesländer es vorgemacht haben, zieht nun auch Hessen mit und führt seit dem 27. April 2020 das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ein. Mundschutzpflicht und Fiebermessen könnten auch im Flugverkehr bald Alltag sein. Die Deutsche Lufthansa AG beabsichtigt im Rahmen der geplanten Wiederaufnahmephase des regulären Passagierverkehrs eine Maskenpflicht für alle Flüge. Wann die Phase des Neubeginns sein wird, ist derzeit jedoch noch ungewiss.

Die Maskenregelung soll ab dem Zeitpunkt des Boardings über die gesamte Flugdauer bis zum Ausstieg der Reisegäste gelten. Ob die Masken am Gate ausgegeben werden oder die Passagiere ihre eigenen Masken mitnehmen müssen, ist dabei noch unklar. Ebenso steht in Frage, wie der Verzehr von Speisen und Getränken bei Einhaltung der Maskenpflicht bewerkstelligt werden kann.

Da die Mehrzahl der Lufthansa-Passagiere einen Online-Check-in durchführt, muss der Fluggast künftig auch seinen gesundheitlichen Zustand angeben. Zudem wird die Option der Online-Platzwahl fortan nicht mehr möglich sein, da in Erwägung gezogen wird, Mittelsitze künftig frei zu lassen. Generell soll die Prozedur des Ein- und Aussteigens in den Flieger zeitlich in die Länge gezogen werden, um den Abstand zwischen den Fluggästen zu  gewährleisten.

 

 

Letzte Maschine der „Luftbrücke“ in Frankfurt gelandet

Foto: Lufthansa Group GmbH

Nach fünf Wochen ist die Rückholaktion der Initiative „Luftbrücke“ des Auswärtigen Amtes vorerst beendet. Am vergangenen Freitagmorgen landete das letzte Flugzeug mit deutschen Urlaubern aus dem südafrikanischen Kapstadt am Flughafen Frankfurt. Damit ist der größte Teil der umfangreichsten Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik derzeit abgeschlossen.

Die Bundesregierung hatte in Zusammenarbeit mit Fluggesellschaften wie der Lufthansa, ihren Tochtergesellschaften und Condor rund 240.000 deutsche Touristinnen und Touristen in ihre Heimat zurückgebracht. Aufgrund der massiven Reisebeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie saßen Hunderttausende Urlauber in allen Ecken der Welt fest. In einigen Ländern gab es schwerwiegende Probleme mit der Rückholung. Südafrika hatte beispielsweise Ende März eine strikte Ausgangssperre im Kampf gegen das Coronavirus verhängt, alle Landgrenzen geschlossen und auch den kommerziellen Flugbetrieb eingestellt. Aber auch in Neuseeland, Indien, Kamerun und auf den Philippinen war es zwischenzeitlich besonders schwierig. Die wohl am weitesten entfernten Orte, von denen Deutsche abgeholt wurden, waren die Inselstaaten Tonga, Vanuatu und die Cook-Inseln.

Die deutschen Botschaften weltweit kümmern sich jetzt in einer zweiten Phase um die noch im Ausland verbliebenen Einzelfälle.

„Danke an alle, die unsere tägliche Versorgung aufrechterhalten.“

Foto: privat

Wir möchten gerne wissen, welche Auswirkungen die derzeitige Corona-Krise auf das Leben unserer „Ja zu FRA!“-Stimmen hat. In der letzten Woche haben wir einen Autor, Literaturexperte und Leiter des Literaturhauses Frankfurt am Main Hauke Hückstädt befragt. Heute erzählt  Kurt Linnert, Flugkurier bei der Samedaylogistics GmbH, wie er die Situation betrachtet.

„Die Ausbreitung des Coronavirus sorgt überall für einen bislang nie da gewesenen Ausnahmezustand, ja sogar Stillstand. Unsere Mitmenschen, Unternehmen und Geschäftsinhaber sind verängstigt und leiden unter ständig neuen Einschränkungen, die Neuinfektionen verhindern bzw. verlangsamen sollen.

Selbst die große, stets pulsierende Stadt in meiner Nachbarschaft, der Frankfurter Flughafen, bekommt die Auswirkungen sehr drastisch zu spüren. Weniger Flugverkehr, geringeres Frachtaufkommen und viele Menschen, die auf ihre tägliche Arbeit angewiesen sind, bangen dort wie überall um ihren Job.

Bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass wir schon bald zur Normalität zurückkehren können, uns wieder mit Freunden treffen können oder unserem Job, der mich persönlich als Kurier rund um die Welt führt, nachgehen können. Und das bei bester Gesundheit. 

Gerne möchte ich noch Danke sagen, an alle, die unsere tägliche Versorgung aufrechterhalten und an diejenigen, die in irgendeiner Form im Gesundheits- und Pflegewesen tätig sind. Sie geben alles für uns!“