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Aktuelles

Corona-Schnelltest am Flughafen Frankfurt

Sich zwischen Check-in und Boarding auf COVID-19 testen lassen? Kein Problem: Mit der Eröffnung des neuen Corona-Testzentrums am Flughafen Frankfurt haben Fluggäste nun die Möglichkeit, vor ihrer Reise einen Corona-Schnelltest zu machen, um mit gutem Gewissen in den Urlaub zu fliegen.

Die Reisebeschränkungen wurden für die meisten EU-Mitgliedstaaten, Schengen-Staaten und Großbritannien aufgehoben und Flugreisen sind wieder möglich.

Doch viele Länder verlangen vor der Einreise einen COVID-19-Test oder eine mehrtägige Quarantäne nach der Einreise. Damit Urlauber problemlos internationale Flüge antreten können, startete das Biotechnologie-Unternehmen Centogene in Zusammenarbeit mit dem Flughafenbetreiber Fraport und der Lufthansa ein neues Projekt. In Deutschlands erstem Corona-Testcenter mit „Walk-through-Tests“ bietet der Flughafen Frankfurt Reisenden eine einfache und schnelle Möglichkeit, sich wenige Stunden vor ihrem Auslandsflug oder bei der Einreise nach Deutschland auf COVID-19 testen zu lassen, um eine Quarantäne zu vermeiden.

Der Test kann voraussichtlich bis Ende Juli 2021 entweder am Vortag oder am Tag des Abflugs durchgeführt werden. Bis zu 300 Passagiere können pro Stunde getestet werden, wobei auch Nichtreisende sich testen lassen dürfen. Allerdings ist eine Aufstockung möglich, wenn größere Kapazitäten benötigt werden. Das Ergebnis des Schnelltests steht den Passagieren innerhalb von zwei bis drei Stunden als Download über eine sichere Plattform zur Verfügung und wird mit dem jeweiligen Flugticket verknüpft. Der Corona-Schnelltest kostet 139 Euro. Der reguläre Corona-Test, dessen Ergebnis innerhalb von sechs bis acht Stunden vorliegt, kostet 59 Euro. Mehr unter: www.frankfurt-airport.com

 

 

Das Jüdische Museum – Ort der Reflexion und des Dialogs

Foto: Visualisierung des neuen neue Museumskomplexes; © Jüdisches Museum Frankfurt

Prof. Dr. Mirjam Wenzel ist Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt – des ältesten kommunalen jüdischen Museums in ganz Deutschland. Die Corona-Krise betrachtet sie sowohl als eine Herausforderung wie auch als Möglichkeit, sich digital weiterzuentwickeln und sieht der Zukunft des kulturellen Lebens optimistisch entgegen.

Das Jüdische Museum widmet sich seit mehr als 30 Jahren dem Sammeln und Bewahren deutsch-jüdischer Kulturgüter und der Vermittlung der jüdischen Geschichte und Gegenwart an eine breite Öffentlichkeit. Zurzeit befindet sich das Jüdische Museum in einem Prozess der grundlegenden Erneuerung, die eine bauliche, digitale und programmatische Erweiterung umfasst.

Das historische Rothschild-Palais wird renoviert, mit einer neuen Dauerausstellung auf 3 Etagen bespielt und um einen Neubau ergänzt. Der neue Museumskomplex wird am 21. Oktober für die Öffentlichkeit geöffnet. Er befindet sich am Bertha-Pappenheim-Platz 1.

Die Ausbreitung des Coronavirus und die damit verbundenen Gegenmaßnahmen haben weitreichende Folgen für die gesamte Kulturbranche. Auch das Jüdische Museum und die Neueröffnung hat dies vor große Herausforderungen gestellt. Prof. Dr. Mirjam Wenzel, die das Museum seit 2016 leitet, sah und sieht sich dazu verpflichtet, das Andenken der jüdischen Kultur und Geschichte trotz der Schließungen im gesellschaftlichen Gedächtnis zu bewahren. Um die deutsch-jüdische Kulturgeschichte weiterhin für alle zugänglich zu machen, haben sie und ihr Team das digitale Angebot umstrukturiert und mit thematischen Beiträgen erweitert. Es umfasst nun neben digitalisierten Exponaten, wie etwa der bedeutenden Frankfurter Pessach-Haggada, die auf einer internationalen Online-Plattform zugänglich gemacht wurde, eine Vielzahl von Facebook- und Blogbeiträgen bis hin zu Interaktionen mit dem Publikum in Form von Wettbewerben. In ihrem Projekt „Tachles – Videocast zur Krise“ diskutiert Frau  Wenzel in jeweils kurzen Gesprächen mit Experten über die Auswirkungen von COVID-19. Allgemein geht es dabei um ethische und kulturelle Fragen sowie um gegenwärtige sozialwissenschaftliche und politische Perspektiven. In der neuesten Online-Videoreihe „Zukunftsmusik“ stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums die Räumlichkeiten des neuen Museumskomplexes vor.

Das derzeitige Innehalten des öffentlichen Lebens empfindet die Leiterin des Jüdischen Museums als einen kreativen Moment, den es zu nutzen gilt. Darum blickt sie optimistisch in die Zukunft und freut sich auf die Neueröffnung eines einzigartigen Zentrums für jüdische Kultur in Geschichte und Gegenwart, das die Vielfalt jüdischen Lebens auf visuelle, emotionale und kognitive Art erfahrbar macht.

Welche Bedeutung der Flughafen Frankfurt für Dr. Mirjam Wenzel und das Jüdische Museum hat, verrät sie in der kommenden Woche in unserem „Ja zu FRA!“-Fragebogen.

Flughafen Frankfurt bietet wieder Rundfahrten an

Eine große Freude für alle Airport-Fans: Der Flughafen Frankfurt bietet ab dem 15. Juli endlich wieder die Möglichkeit, Deutschlands wichtigstes Luftverkehrsdrehkreuz auf einer Busrundfahrt zu erkunden. Die „Comeback-Tour“ steht dabei selbstverständlich unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.

Endlich gibt es wieder eine exklusive Entdeckungstour über das Flughafengelände. Die 45-minütige Tour greift die Highlights der bisherigen Rundfahrten auf, hat aber auch viel Neues zu bieten. So geht es natürlich auch um die zahlreichen neue Regelungen und strukturellen Veränderungen seit Corona sowie um die herausragende Bedeutung des Airports in dieser herausfordernden Zeit.

Für alle Fahrten gilt: Mit 22 Teilnehmenden pro Tour ist lediglich die Hälfte der verfügbaren Plätze im Bus besetzt – der Mindestabstand wird somit konsequent eingehalten. Außerdem ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während der Fahrt und im gesamten Flughafengebäude Pflicht.

Weitere Informationen gibt es hier