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Aktuelles

Start in die Herbstferien am Flughafen Frankfurt

Am 5. Oktober beginnen die Herbstferien in Hessen und einigen anderen Bundesländern. Trotz der weltweiten Corona-Krise können einige Urlaubsziele ohne erhöhtes Risiko besucht werden. Dank der Infektionsschutzmaßnahmen am Flughafen Frankfurt können Reisende unbesorgt in den wohlverdienten Urlaub starten.

Zusammen mit den beteiligten Partnern hat der Airport in den vergangenen Monaten ein umfangreiches Maßnahmenpaket zum Infektionsschutz etabliert. So können Passagiere trotz der Corona-Pandemie sicher in den Urlaub fliegen. Neben der flächendeckenden Maskenpflicht in den Terminals gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln. Bodenmarkierungen, Hinweisschilder, regelmäßige Durchsagen und verstärkte Personalpräsenz erinnern an das Abstandsgebot von 1,5 Metern – dies gilt auch für die Sitz- und Wartebereiche.

Die GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH hat in den letzten Wochen eine Umfrage der Passagiere an Deutschlands größtem Verkehrsflughafen durchgeführt. Etwa 90 Prozent der Fluggäste sind mit den Gesundheits- und Infektionsschutzmaßnahmen zufrieden. Vom TÜV Hessen wurde der Frankfurter Flughafen sogar als erster mit dem Gütesiegel „Sicher gegen Corona“ ausgezeichnet.

Vor Antritt einer Reise sollten sich Urlauber auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts sowie des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration über aktuelle Einreisebestimmungen, die Ausweisung von Risikogebieten sowie geltende Quarantäne- und Testpflichtregeln informieren. Der Flughafen Frankfurt bietet in zwei Corona-Testzentren die Möglichkeit, einen COVID-19-Test vornehmen zu lassen. Beide befinden sich in unmittelbarer Terminalnähe im Übergangsbauwerk zwischen Terminal 1 und Fernbahnhof. Ergänzend dazu bietet das Medical Center medizinische Untersuchungen und Tests im Rahmen einer „Spezialsprechstunde“ an.

Neues Anflugverfahren reduziert CO2-Ausstoß

Foto: Lufthansa Group

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) und die Lufthansa haben ein neues Anflugverfahren entwickelt, das nicht nur CO2 und Treibstoff einspart, sondern auch weniger Lärm verursacht. Das Efficent Flight Profile Concept (EFP) wurde am Flughafen Frankfurt bereits umgesetzt und kann schon jetzt eine positive Bilanz vorweisen.

Die DFS und die Lufthansa haben den starken Rückgang des Luftverkehrs während der Corona-Krise genutzt und ein effizienteres Anflugverfahren unter anderem am Flughafen Frankfurt eingeführt. Das neue Konzept ermöglicht es, optimierte Flugwegführungen zu planen. Ein durchgängiger und früher eingeleiteter Sinkflug reduziert Lärmemissionen sowie den Ausstoß von CO2 und spart darüber hinaus Treibstoff. Seit Mai können Flugzeuge ihren Sinkflug mehr als 370 Kilometer vor dem Startpunkt des eigentlichen Landeanflugs beginnen und ihren Kurs weitestgehend ohne Korrekturen verfolgen.

Das neue EFP wurde innerhalb von nur fünf Wochen entwickelt und an den größten deutschen Flughäfen implementiert. Schon jetzt können erste positive Schlüsse gezogen werden, denn erste Auswertungen zeigen, dass allein die Lufthansa Group seit Einführung des neuen Konzepts den Ausstoß von CO2 um mehr als 2.000 Tonnen pro Monat reduzieren konnte. Das neue Anflugverfahren soll natürlich auch bei steigender Verkehrslast Bestandteil des täglichen Flugbetriebs bleiben.

Frankfurter Flughafen nimmt Startbahn West wieder in Betrieb

Nach nun fast sechs Monaten Stillstand soll die Startbahn West am Flughafen Frankfurt am 15. Oktober wieder in Betrieb genommen werden.  Sie war im Mai 2020 angesichts der Corona-Krise und des damit verbundenen geringeren Flugverkehrs temporär außer Betrieb genommen worden.

Ab Mitte Oktober sollen auf der Startbahn im Westen wieder Flugzeuge starten. Grund für die Wiederinbetriebnahme ist der bevorstehende Winter, in dem bei entsprechender Witterung wieder mehr Flugzeuge vor dem Start enteist werden müssen. Die dafür notwendigen Einrichtungen befinden sich am Kopf der Startbahn 18 "West" und können nur bei geöffneter Piste genutzt werden. Für den Winter muss außerdem bei Schneefall und Räumungsarbeiten mit kurzzeitigen Einschränkungen der Nutzbarkeit einzelner Start- und Landebahnen gerechnet werden. Um Engpässe zu vermeiden, ist dann die Verfügbarkeit aller Pisten von großer Bedeutung.