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Mit „Ja zu FRA!“ zu Besuch bei der ESA in Darmstadt

Foto: Die lebensgroße Kopie der weltberühmten Raumkapsel Rosetta; ESA/J. Mai

Die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner des „Ja zu FRA!“-Community-Events bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA in Darmstadt hatten vergangene Woche die Möglichkeit, das Kontrollzentrum der ESA zu besuchen. Dabei erhielten sie Einblicke in die Arbeit mit Satelliten – und erfuhren, was in den dazugehörenden Bodenstationen geschieht.

Das European Space Operations Centre ESOC in Darmstadt ist ein Fachzentrum der 1975 gegründeten Europäischen Weltraumorganisation ESA. Seit 1967 gewährleistet Europas Tor zum Weltraum den reibungslosen Betrieb aller europäischen Satelliten und Raumsonden.

Bisher wurden von Darmstadt aus über 60 ESA-Missionen erfolgreich gesteuert, dazu zählen Satelliten wie Mars Express, Rosetta oder Herschel/Planck.

Bei der Führung über das Gelände der ESOC konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Originalnachbau der Rosetta sehen, derjenigen Sonde, die nach zehn Jahren Reise durch das All 2014 auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko landete und dann zwei Jahre lang Daten erhob, mit denen die Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems erforscht werden konnte. Kometen als eine der ältesten und ursprünglichsten Himmelskörper können vielfältige Informationen liefern.

Der Gang durch die Arbeitsbereiche der ESOC gewährte den Besucherinnen und Besuchern einen ganz besonderen Blick hinter die Kulissen der komplexen Arbeit im Europäischen Raumflugkontrollzentrum. Rund 800 Beschäftigte sorgen hier für einen reibungslosen Ablauf rund um die Satelliten sowie für deren Steuerung nach der Trennung von ihren Trägerraketen. Die sogenannten Flugdynamikexperten sind für die Bestimmung, Vorhersage und Steuerung der Flugbahnen sowie die Ausrichtung und Orientierung von Satelliten im Weltraum verantwortlich. Klar ist: Wer hier arbeiten will, sollte in den Bereichen Mathematik und Physik über profunde Kenntnisse verfügen.

Nach der Führung wurde deutlich, wie faszinierend das Weltall ist und welche umfangreichen Kenntnisse durch die Raumfahrt und die Satellitenüberwachung gewonnen werden können; und das nicht nur für Deutschland, sondern – durch die internationale Zusammenarbeit der ESA – für die ganze Welt.

Zum Flughafen radeln

Der Frühling ist da und viele Beschäftigte des Flughafens Frankfurt schwingen sich spätestens jetzt wieder auf das Rad um zur Arbeit zu fahren. Das Projekt „Fahrradmobilität in großen Gewerbe- und Industriestandorten am Beispiel des Frankfurter Flughafens“ will nun noch mehr Flughafenmitarbeiter dazu bewegen, den Arbeitsweg mit dem Fahrrad anzutreten. 

Der Flughafen Frankfurt ist nicht nur Luftverkehrsknotenpunkt, sondern mit fast 81.000 Beschäftigten die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands – rund fünf Prozent der Beschäftigten pendeln mit dem Rad zur Arbeit. Der Regionalverband FrankfurtRheinMain arbeitet zusammen mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und verschiedenen Partnern wie z.B. der Fraport am Ausbau der Fahrradinfrastruktur sowie den entsprechenden Informationsangeboten, um den Anteil der Fahrradfahrer zu verdoppeln.

Für den Einsatz vor Ort bietet der Flughafenbetreiber bereits an zwei Standorten einen Fahrradpool für Beschäftigte an: Dort können manuelle und elektrische Diensträder ausgeliehen werden. Außerdem gibt es seit Ende des Jahres 2018 Fahrradboxen für E-Bikes am Airport. In diesen abschließbaren Boxen werden Pedelecs nicht nur sicher aufbewahrt, sondern gleichzeitig geladen.

Unter www.region-frankfurt.de/airportradeln finden Interessierte alle wichtigen Informationen rund um das Fahrradfahren am Frankfurter Flughafen. Auch der Flughafen Frankfurt selbst bietet eine Karte mit allen wichtigen Fahrradrouten und Informationen. Erhältlich ist diese unter https://www.frankfurt-airport.com/.

Grundstein für Terminal 3 ist gelegt

Der Grundstein für das neue Terminal am Flughafen Frankfurt ist gelegt. Mit einer offiziellen Zeremonie und rund 700 Gästen unter anderem aus Wirtschaft und Politik wurde die Grundsteinlegung eines der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas gefeiert.

„Mit Terminal 3 bauen wir die Zukunft – für den Flughafen Frankfurt, die Rhein-Main-Region und weit darüber hinaus. Deutschlands Tor zur Welt wird mit [dem neuen] Terminal noch besser.“ sagte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Heute legen wir nicht nur den Grundstein für ein neues Flughafengebäude, sondern schaffen auch die Grundlage für weitere Arbeitsplätze, Zukunftschancen und Wirtschaftskraft. Der Bau von Terminal 3 ist ein wichtiger Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens und damit auch für den Wirtschaftsstandort Hessen. […] Die größte Arbeitsstätte Deutschlands wird weiter an Bedeutung gewinnen“, erklärte Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.

Mit fast 70 Millionen Passagieren im vergangenen Jahr ist der Frankfurter Flughafen weiterhin der größte deutsche Verkehrsflughafen. Das erwartete Fluggastwachstum fordert eine Erweiterung der Terminalkapazität. Im Süden des Flughafens Frankfurt entsteht deshalb auf den Flächen der ehemaligen US-Militärbasis das Terminal 3. Bis 2021 soll zunächst der Flugsteig G entstehen und fünf Millionen weitere Passagiere abfertigen. Das moderne Abfertigungsgebäude wird später in das Terminal 3 integriert. Die Architektur des neuen Terminals besticht durch Modernität. Viel Glas sorgt für Tageslicht in den großzügig gestalteten Hallen und Räumen. Auch in punkto Nachhaltigkeit setzt das neue Terminal Maßstäbe: Dank effizienter Bauweise und moderner Technik benötigt es kaum Heizenergie. Auf einer Fläche von rund 6.000 Quadratmetern laden vielfältige Retail- und Gastronomieangebote zum Einkaufen und Verweilen ein. Die Fertigstellung des Hauptgebäudes wird 2023 erwartet. Damit steigt die Kapazität auf 21 Millionen zusätzliche Passagiere.

Zum Start des Hochbaus wurde eine Zeitkapsel befüllt und eingemauert. Daran beteiligten sich unter anderem der hessische Staatsminister für Finanzen Schäfer, der Architekt Prof. Christoph Mäckler, Fraport-Chef Schulte und der Aufsichtsratsvorsitzende der Fraport AG, Karlheinz Weimar. Da der Frankfurter Flughafen ein Ort der Begegnungen aller Kulturen und aller Religionen ist, segneten auch Vertreter der großen Weltreligionen die Grundsteinlegung und legten Ihre Wünsche in die Kapsel.