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Aktuelles

Die fünfte „Tech-Night“ am Flughafen

Spannende Einblicke in das Berufsfeld Sicherheit und Technik am Flughafen Frankfurt – die sind möglich am 23. August bei der fünften „Tech-Night“ am Airport. Vorgestellt werden Ausbildungsberufe wie Industriemechaniker/-in oder Elektroniker/-in sowie die Arbeitsbereiche des Rettungsdiensts, der Werkfeuerwehr oder der Airport Security. Zum ersten Mal dabei ist in diesem Jahr auch die Ausbildung zur Gebäudereinigerin / zum Gebäudereiniger.

Etwa 130 Schülerinnen und Schülern bietet der Airport die Möglichkeit, diese Berufe kennenzulernen und Tätigkeiten am realen Arbeitsort praktisch auszuprobieren: probeweise Drehleiter fahren oder in den Werkstätten Gewinde schneiden – die Jugendlichen können sich aktiv beteiligen und erhalten darüber hinaus die Chance, direkt mit den Ausbildungsverantwortlichen ins Gespräch zu kommen oder den derzeitigen Auszubildenden Fragen zu stellen. Für Begleitpersonen gibt es ein informatives Rahmenprogramm zu allen genannten Tätigkeitsfeldern und dem Arbeitsumfeld Flughafen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können vor Ort außerdem professionelle Bewerbungsfotos schießen lassen.

Die „Tech-Night“ findet am 23. August ab 17 Uhr statt. Teilnehmen können Jugendliche ab 14 Jahren mit einem gültigen Ausweisdokument. Jeder Teilnehmer kann bis zu zwei erwachsene Begleitpersonen mitbringen. Mehr Informationen gibt es unter: www.fraport.de/tech-night. Eine Anmeldung ist bis zum 19. August über das Anmeldeformular möglich.

Der Flughafen Frankfurt ist mit fast 81.000 Beschäftigten nicht nur die größte lokale Arbeitsstätte in Deutschland, sondern auch ein bedeutender Ausbildungsort. Jährlich starten mittlerweile 250 Jugendliche am Airport in das Berufsleben, insgesamt sind hier mehr als 400 Azubis in einer Ausbildung oder einem dualen Studiengang beschäftigt.

Kurt Linnert über das Fliegen und den Flughafen

Foto: privat

Kurt Linnert, Flugkurier bei Samedaylogistics GmbH, über den Flughafen Frankfurt und seine Bedeutung für seinen Job:

Zum „Ja zu FRA!“-Fragebogen

Flugkurier: Ein Job über den Wolken

Foto: Samedaylogistics (SDL)

Flugkurier Kurt Linnert erzählt über seine Arbeit und gibt Tipps rund um das Fliegen.

„Mein kleiner Trolley steht immer bereit“, sagt Linnert. Denn Spontaneität sei eine Grundvoraussetzung für seinen Job. Der 66-Jährige arbeitet seit gut zwei Jahren als Flugkurier bei Samedaylogistics (SDL) – und weiß, worauf es ankommt.

„Mehr als 40 Jahre habe ich in gehobenen Positionen bei der Sparkasse gearbeitet und dort auch Reisen für Geschäftskunden organisiert“, sagt er. Diese Erfahrungen kämen ihm jetzt zugute. „Es ist wichtig, dass man mit Menschen umgehen kann“, erzählt er. „Wenn man schon beim Einchecken charmant und höflich auftritt, kann das einige Vorteile bringen.“ Zum Beispiel einen besseren Platz sichern.

Denn Zeit ist Geld – und wenn man einen Sitz am Notausgang erwischen kann, kommt man schneller zum Gepäckband. Noch besser ist ein Platz in der Business Class. Wenn diese nicht ausgebucht sei, dürfe er vor der Landung auch schon mal dort Platz nehmen, so Linnert, „um unter den Ersten zu sein, die aussteigen dürfen.“ Hier helfe ein gutes Verhältnis zum Kabinenpersonal.

Überhaupt ist Linnert am Flughafen bekannt wie ein bunter Hund. Denn schüchtern darf man als Flugkurier nicht sein. Englischkenntnisse sind zwar eine weitere Voraussetzung für den Job, aber bei Flügen nach Asien helfen sie nicht notwendigerweise. Dann sucht Linnert sich schon während des Fluges jemanden, der ihm bei der Adresse und Anfahrt Rat geben kann.

Darüber hinaus sind Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit für die Arbeit als Flugkurier unerlässlich. „Ich stehe im ständigen Kontakt mit meiner Firma, damit sie auch den Auftraggeber über die Lieferung auf dem Laufenden halten kann“, sagt Linnert. Richtig schief gegangen sei glücklicherweise noch nie etwas. Manchmal sei die Lieferung auch größer. „Wir hatten mal 30 Pakete. Da waren wir aber zu zweit“, erzählt er.

Während des Fluges gilt für ihn: sich bewegen, wenig essen, viel trinken – aber natürlich keinen Alkohol – und Stutzstrümpfe tragen. „Und ich kann sehr gut schlafen“, fügt Linnert hinzu. Zudem habe er immer seine eigenen Filme dabei, da er die meisten Unterhaltungsprogramme der Fluggesellschaften schon kenne. Den Flughafen Frankfurt besucht er auch in seiner Freizeit regelmäßig mit seiner Frau Heidi. „Wir gehen shoppen, vergleichen Preise und es macht Spaß, Veränderungen festzustellen.“ So werde das Sortiment im Duty-Free-Laden umgeräumt, wenn Flugzeuge aus China und Japan einträfen. Die Arbeit als Flugkurier will er noch ein paar Jahre machen. „Solange es die Auftragslage zulässt und meine Frau mich unterstützt, mache ich das gerne weiter“, sagt Linnert.

Welche Bedeutung der Flughafen Frankfurt für Kurt Linnert hat, verrät er kommende Woche im „Ja zu FRA!“-Fragebogen.