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Aktuelles

Virtuelle Hauptversammlung der Fraport AG

Versammlung ohne persönliche Teilnahme: Die Schutzmaßnahmen gegen Covid-19 zwingen den Flughafenbetreiber Fraport, Personenversammlungen zu vermeiden und die Hauptversammlung am 26. Mai ausschließlich virtuell durchzuführen. Die geplante Tagesordnung, wie etwa alle Ankündigungen und Beschlüsse, wird online abrufbar sein.

Aufgrund des derzeitigen Kontaktverbots und den vorgegebenen Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus, wird die Hauptversammlung der Fraport AG am 26. Mai 2020 um 10.00 Uhr lediglich virtuell stattfinden.

Die gesamte Hauptversammlung ist unter der Internetadresse www.hauptversammlung.fraport.de abrufbar. Dort ist zudem seit dem 5. Mai ein HV-Portal verfügbar, wodurch Aktionäre und ihre Bevollmächtigten ihr Stimmrecht anwenden, Vollmacht erteilen, Fragen stellen oder auch Anmerkungen und Widersprüche einlegen können. Auch für Medienvertreter Ist die virtuelle Hauptversammlung unter dem oben genannten Link zugänglich.

Mit Beendigung der Hauptversammlung wird der Aufsichtsratsvorsitzende Karlheinz Weimar sein Mandat nach fast 17jähriger Tätigkeit niederlegen. Als Nachfolger wird der Hessische Finanzminister, Michael Boddenberg, vorgeschlagen, der im Falle einer Aufnahme in den Aufsichtsrat, für den Aufsichtsvorsitz der Fraport AG kandidieren wird.

Darüber hinaus beinhaltet das Tagesprogramm auch Beschlussfassungen über ein neues  Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder. Somit werden die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Neufassung des Deutschen Corporate Governance Kodex und die zweite Aktionärsrichtlinie (ARUG II) umgesetzt. Wertemäßig wird sich in dem neuen Vergütungssystem im Vergleich zu dem bisherigen nichts verändern. Durch die Verringerung der Vergütungselemente und der Vereinfachung des Systems soll mehr Transparenz geschaffen werden.

„Ich werde den Flughafen Frankfurt baldmöglichst wieder gerne nutzen.“

Foto: privat

Die Corona-Pandemie beeinflusst unser aller Leben – wir möchten gern wissen, welche Erfahrungen unsere „Ja zu FRA!“-Stimmen in dieser seltsamen Zeit gemacht haben. Heute erzählt uns Alon Meyer, Präsident TuS Makkabi Frankfurt, inwiefern sich die Corona-Krise auf sein Berufs- und Privatleben auswirkt.

„Die aktuelle Situation wurde uns ohne große Vorankündigung auferlegt und wir alle müssen wohl oder übel einen Weg finden, damit umzugehen. Diese Phase ist geprägt von vielen Extremen wie Beschränkung der eigenen Freiheit, Planungsunsicherheit, Kontrollverlust. Als Unternehmer muss ich jonglieren zwischen Verantwortung und Wirtschaftlichkeit. Als Privatperson genieße ich das intensive Familienleben, das natürlich ebenfalls völlig neue Anforderungen an alle stellt.

Den Flughafen Frankfurt und das sinkende Passagieraufkommen betreffend, gehören auch meine Familie und ich zu denjenigen, die dem Flughafen erst einmal fernbleiben werden. [...] Auch wenn wir [dieses Jahr] nicht nach Südostasien reisen konnten, haben wir die [die Zeit] zu Hause genossen und sind umso dankbarer, gesund zu sein.

Für den Moment herrscht in puncto Reisen nahezu Stillstand und wir haben gelernt, dass mithilfe der digitalen Möglichkeiten die Welt auch weiter funktioniert. Dennoch freue ich mich auf die Freiheit, wieder selbst entscheiden zu können, wo ich meine Freizeit verbringe und wem ich doch lieber Face to Face begegne – insofern werde ich den Flughafen Frankfurt baldmöglichst wieder gerne und rege nutzen.

Ich wünsche allen Mitarbeitern des Flughafens Frankfurt Gesundheit und viel Kraft, diese schwere Zeit durchzustehen!“

 

Flughafen Frankfurt ermöglicht Corona-Test

Seit dem 4. Mai haben Selbstzahler die Möglichkeit, in der Notfallambulanz des Flughafens einen vorsorglichen Corona-Test  oder einen Antikörpertest durchführen zu lassen. Die Tests kann jeder machen lassen, der Gewissheit haben möchte.

 

Die Tatsache, dass jede fünfte Corona-Infektion ohne Symptome verläuft, beschäftigt die Menschen – werden doch aktuell nur Personen auf das Virus getestet, die Symptome aufweisen oder Kontakt zu einem bereits bestätigten Covid-19-Fall hatten. Seit Anfang der Woche bietet der Frankfurter Flughafen in seiner Notfallambulanz für jeden Selbstzahler einen freiwilligen Corona-Test oder einen Antikörper-Test an. Der Corona-Test erfolgt durch einen Nasen-Rachen-Abstrich zum Nachweis des Covid-19 auch ohne Anzeichen einer Erkrankung; möglich ist auch die freiwillige Antikörper-Bestimmung in Form einer Blutuntersuchung durch ein Labor. Da es sich dabei nicht um Schnelltests handelt, müssen online Termine vereinbart werden. Das Angebot, sich am Flughafen auf Corona testen zu lassen, hat weniger mit den Sicherheitsmaßnahmen dort zu tun, vielmehr soll den Menschen eine zusätzliche Möglichkeit geboten werden, sich über ihre Gesundheit zu vergewissern.   

Der freiwillige Corona-Test ist kostenpflichtig und wird nicht von der Krankenkasse übernommen. Die Kosten von 215 Euro für den Abstrich und 70 Euro für den Antikörper-Test müssen deshalb von dem Patienten selbst getragen werden, es sei denn, der Arbeitgeber stimmt einer Kostenübernahme zu.