Aktuelles

Der Flughafen Frankfurt ist „Sicher gegen Corona“

Beitrag teilen

Qualitätssiegel für den Flughafen Frankfurt – TÜV Hessen zeichnet die Schutzmaßnahmen gegen COVID-19 am Flughafen Frankfurt aus. Der Frankfurter Airport erhält dabei als erster deutscher Flughafen das neue Qualitätssiegel „Sicher gegen Corona“.

Die konsequente Durchsetzung strenger branchenspezifischer Schutz- und Hygienemaßnahmen am Flughafen Frankfurt wurde nun vom TÜV Hessen nach umfassender Untersuchung mit dem Qualitätssiegel „Sicher gegen Corona“ ausgezeichnet. Bisher wurde der Frankfurter Flughafen als deutschlandweit einziger Flughafen mit dieser Auszeichnung gekürt.

Die Bewertung basiert auf aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und nahm mehrere Tage in Anpruch. Dabei wurde der gesamte Reiseprozess samt Rückflug aus der Passagierperspektive anhand eines Kriterienkatalogs untersucht. Die zahlreichen Markierungen und wiederholten Lautsprecherdurchsagen mit dem Hinweis, auf die Abstands-und Hygieneregelungen zu achten, sind besonders positiv aufgefallen. Darüber hinaus hat der Frankfurter Airport alle Abläufe an die Corona-Situation angepasst und sich mit dem eigenen medizinischen Dienst und der Einrichtung der Corona-Testzentren bestmöglich für den Kampf gegen COVID-19 gewappnet.

Das erlangte Siegel hat vorerst für die nächsten sechs Monate Gültigkeit und wird ab sofort für alle Passagiere an den Terminaleingängen zu sehen sein.

Hilfe für Beirut aus Hessen

Beitrag teilen

Foto: SWR

Hessen eilt zur Hilfe: Das Technische Hilfswerk (THW) startete am Mittwochabend mit etwa 50 Helfern vom Flughafen Frankfurt aus in den Libanon. Nach den verheerenden Explosionen in dieser Woche am Hafen von Beirut, läuft die internationale Hilfe auf Hochtouren und auch Hessen schickte Rettungsmannschaften mit Spürhunden und Experten für die Suche nach Verschütteten in das Krisengebiet.   

Das THW ist am Mittwochabend zu einem Hilfeeinsatz in die libanesische Hauptstadt aufgebrochen. Der Flug startete um 21.55 Uhr vom Flughafen Frankfurt aus direkt nach Beirut Die Einheit soll bei der Suche nach verschütteten Opfern helfen. An Bord derselben Maschine befanden sich auch sieben Experten der Hilfsorganisation Isar Germany. Sie sind Ärzte und Fachleute für Gefahrgut. Außerdem mit an Board: Wasseraufbereitungsanlagen, Feldbetten, Zelte und Lebensmittel. Die 16 Tonnen Hilfslieferung stammen aus dem Mainzer Zentrallager für Auslandslogistik des THW und werden dort genau für solche plötzlichen Hilfseinsätze deponiert.

Bei den gewaltigen Explosionen waren mehr als 100 Menschen getötet und mindestens 500 Menschen verletzt worden. Große Teile des Hafens, der für die Versorgung des Landes zentral ist, wurde von den zwei hintereinander folgenden Explosionen zerstört oder beschädigt. Auch die großen Getreidesilos, in denen ein Teil der nationalen Reserven lagerte, liegen in Trümmern.

Flugsicherung testet Drohnenabwehr

Beitrag teilen

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) testet aktuell ein besonderes Abwehrprojekt gegen Drohnen am Flughafen Frankfurt. Dabei werden drei unterschiedliche Drohnen-Detektionssysteme rund um den Airport eingesetzt. Diese sollen unerlaubte Drohnenflüge frühzeitig entdecken und damit einer Beinträchtigung des Flugverkehrs durch die Flugobjekte vorbeugen.

Dazu lässt die DFS selbst Drohnen in die Luft steigen. Das Ergebnis dieser Tests soll die systematische Früherkennung von gefährlichen Drohnen im Umkreis von Flughäfen verbessern und künftig eine schnelle und zuverlässige Drohnenabwehr ermöglichen. Die Testphase läuft voraussichtlich bis Oktober 2020.

Trotz der detaillierten Informationen, die die Flugsicherung für private Drohnenbetreiber veröffentlicht, werden immer wieder Drohnen in den Verbotszonen rund um deutsche Flughäfen gesichtet. Ein illegaler Drohnenflug stellt einen gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr dar und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren geahndet werden. Davon lassen sich Betreiber von Drohnen jedoch kaum abschrecken.  

Erst in diesem Frühjahr kam es an Deutschlands größtem Flughafen aus Sicherheitsgründen zur Annullierung oder Umleitung von Flügen, nachdem Verkehrspiloten Drohnen gesichtet und gemeldet hatten. Solche Störungen verärgern nicht nur die Fluggäste, sondern ziehen auch wirtschaftliche Folgen für Flughäfen und Airlines nach sich. 

Aus diesen Gründen wurde die Flugsicherung im Sommer vergangenen Jahres vom Bundesverkehrsministerium beauftragt, eine neue Strategie zur frühzeitigen Drohnenerkennung an deutschen Flughäfen zu entwickeln. In den anstehenden Tests wird untersucht, welche Technologien für die Drohnenerkennung zur Verfügung stehen und welches der drei Detektionssysteme für die Drohnenabwehr an Verkehrsflughäfen am besten geeignet ist.

   

 

 

Zweites Corona-Testzentrum am Flughafen Frankfurt

Beitrag teilen

Hessen bereitet sich an Deutschlands größtem Verkehrsflughafen auf die verpflichtenden COVID-19-Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten vor. Aktuell wird im Übergang zwischen Terminal 1 und dem Fernbahnhof ein zweites Corona-Testzentrum errichtet. Neben dem bereits gut ausgelasteten „Walk-in“-Testcenter am Airport wird nun ein erweitertes Angebot geschaffen.

Derzeit landen wöchentlich rund 16.000 Passagiere aus Risikogebieten am Flughafen Frankfurt, vor allem aus den USA, Indien, Brasilien, Russland und der Türkei. Die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine Testpflicht für Einreisende aus Corona-Risikogebieten nach Deutschland einzuführen, fordert Maßnahmen. Darum entsteht nun zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz ein neues Testzentrum, das eine  maximale Kapazität von mehr als 600 Tests pro Stunde haben soll. Die kostenlosen, verpflichtenden Tests für Reisende aus Risikogebieten können einerseits den Reisenden ein Mehr an Sicherheit bieten und andererseits helfen, dass eventuelle Infektionen von Einreisenden erkannt und damit mögliche Ansteckungen verhindert werden können.

Der Flughafenbetreiber hat bereits zusammen mit dem Biotechnologie-Unternehmen Centogene und der Lufthansa ein Testcenter aufgebaut. Passagiere, die von Frankfurt abfliegen oder dort landen, können einen kostenpflichtigen Corona-Schnelltest machen. Mehr als 40.000 Menschen haben sich hier bereits testen lassen. In Zukunft wird es dann nicht nur darum gehen, Reiserückkehrer zu testen, sondern auch Menschen mit coronatypischen Symptomen.

 

Condor-App mit neuen Funktionen

Beitrag teilen

Die Urlaubszeit hat begonnen und die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen erholen sich. Dank der konsequenten Durchführung aller Hygienevorschriften ist eine Reise mit dem Flugzeug trotz Corona wieder möglich geworden. Auch Deutschlands beliebtester Ferienflieger hat sich an die Umstände angepasst und bietet neue Produkte und Maßnahmen, um eine Flugreise so sicher und angenehm wie möglich zu gestalten.

Alle Serviceprozesse bei Condor wurden zum Schutz von Gästen und Mitarbeitern angepasst. Dazu zählen selbstverständlich die Pflicht zum Mund-Nasen-Schutz für Gäste und Kabinencrews sowie das Boarding und Deboarding in kleinen Gruppen. Doch auch schon vor Antritt der Reise gibt es für Flugreisende nun viele neue Funktionen. Gäste könne ab sofort auch via App online und kontaktlos einchecken und am Tag des Fluges Wartezeiten am Flughafen vermeiden. Während des Online-Check-in-Prozesses nehmen Kunden auch die Auswahl des Sitzplatzes und das obligatorische Hinterlegen der Kontaktdaten kontaktlos und selbstständig vor. Auf Wunsch empfangen Gäste Push-Benachrichtigungen zum Status des Fluges. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, den persönlichen Reisepass digital zu hinterlegen.

Steigende Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt

Beitrag teilen

Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen haben sich in den letzten Wochen erholt – immer mehr Urlauber entscheiden sich für eine Flugreise und nutzen dabei das internationale Drehkreuz in Frankfurt. Im Juni begrüßte der Frankfurter Airport wieder knapp 600.000 Passagiere.

Infolge der Corona-Krise war der Flugverkehr am Flughafen Frankfurt zeitweise fast zum Erliegen gekommen. Doch aufgrund von Lockerungen der Reisebeschränkungen und der konsequenten Durchführung aller Hygienevorschriften trauen sich immer mehr Urlauber, wieder Flugreisen anzutreten. Dementsprechend wachsen die Passagierzahlen stetig. Während sie im April und Mai um fast 97 Prozent unter dem Vorjahreswert lagen, zählte die Fraport im Juni schon wieder 600.000 Passagiere. Dies entspricht einem Rückgang von 91 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Frankfurter Flughafen nutzte seit Beginn der Corona-Krise die freien Kapazitäten im Passagierverkehr zur Ausweitung des Luftfrachttransports, um lebenswichtige Lieferketten aufrechtzuerhalten und die Versorgung mit dringend benötigten Gütern sicherzustellen. Mehrere Fluggesellschaften verfolgten dieses Modell, allen voran die Lufthansa AG, die ihre Passagiermaschinen teilweise sogar zweckmäßig umrüstet und ganze Kabinenelemente ausbaut, um eine größere Frachtmenge transportieren zu können. Dies führte dazu, dass das Frachtaufkommen insgesamt einen weniger starken Rückgang verzeichnete.

Prof. Dr. Mirjam Wenzel über das Fliegen und den Flughafen

Beitrag teilen

Foto: Jüdisches Museum Frankfurt

Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, Honorarprofessorin der Goethe-Universität und im kommenden Wintersemester 2020/21 Gastprofessorin an der Bauhaus-Universität Weimar erzählt, welche Bedeutung der Flughafen Frankfurt für sie hat.

Corona-Schnelltest am Flughafen Frankfurt

Beitrag teilen

Sich zwischen Check-in und Boarding auf COVID-19 testen lassen? Kein Problem: Mit der Eröffnung des neuen Corona-Testzentrums am Flughafen Frankfurt haben Fluggäste nun die Möglichkeit, vor ihrer Reise einen Corona-Schnelltest zu machen, um mit gutem Gewissen in den Urlaub zu fliegen.

Die Reisebeschränkungen wurden für die meisten EU-Mitgliedstaaten, Schengen-Staaten und Großbritannien aufgehoben und Flugreisen sind wieder möglich.

Doch viele Länder verlangen vor der Einreise einen COVID-19-Test oder eine mehrtägige Quarantäne nach der Einreise. Damit Urlauber problemlos internationale Flüge antreten können, startete das Biotechnologie-Unternehmen Centogene in Zusammenarbeit mit dem Flughafenbetreiber Fraport und der Lufthansa ein neues Projekt. In Deutschlands erstem Corona-Testcenter mit „Walk-through-Tests“ bietet der Flughafen Frankfurt Reisenden eine einfache und schnelle Möglichkeit, sich wenige Stunden vor ihrem Auslandsflug oder bei der Einreise nach Deutschland auf COVID-19 testen zu lassen, um eine Quarantäne zu vermeiden.

Der Test kann voraussichtlich bis Ende Juli 2021 entweder am Vortag oder am Tag des Abflugs durchgeführt werden. Bis zu 300 Passagiere können pro Stunde getestet werden, wobei auch Nichtreisende sich testen lassen dürfen. Allerdings ist eine Aufstockung möglich, wenn größere Kapazitäten benötigt werden. Das Ergebnis des Schnelltests steht den Passagieren innerhalb von zwei bis drei Stunden als Download über eine sichere Plattform zur Verfügung und wird mit dem jeweiligen Flugticket verknüpft. Der Corona-Schnelltest kostet 139 Euro. Der reguläre Corona-Test, dessen Ergebnis innerhalb von sechs bis acht Stunden vorliegt, kostet 59 Euro. Mehr unter: www.frankfurt-airport.com

 

 

Das Jüdische Museum – Ort der Reflexion und des Dialogs

Beitrag teilen

Foto: Visualisierung des neuen neue Museumskomplexes; © Jüdisches Museum Frankfurt

Prof. Dr. Mirjam Wenzel ist Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt – des ältesten kommunalen jüdischen Museums in ganz Deutschland. Die Corona-Krise betrachtet sie sowohl als eine Herausforderung wie auch als Möglichkeit, sich digital weiterzuentwickeln und sieht der Zukunft des kulturellen Lebens optimistisch entgegen.

Das Jüdische Museum widmet sich seit mehr als 30 Jahren dem Sammeln und Bewahren deutsch-jüdischer Kulturgüter und der Vermittlung der jüdischen Geschichte und Gegenwart an eine breite Öffentlichkeit. Zurzeit befindet sich das Jüdische Museum in einem Prozess der grundlegenden Erneuerung, die eine bauliche, digitale und programmatische Erweiterung umfasst.

Das historische Rothschild-Palais wird renoviert, mit einer neuen Dauerausstellung auf 3 Etagen bespielt und um einen Neubau ergänzt. Der neue Museumskomplex wird am 21. Oktober für die Öffentlichkeit geöffnet. Er befindet sich am Bertha-Pappenheim-Platz 1.

Die Ausbreitung des Coronavirus und die damit verbundenen Gegenmaßnahmen haben weitreichende Folgen für die gesamte Kulturbranche. Auch das Jüdische Museum und die Neueröffnung hat dies vor große Herausforderungen gestellt. Prof. Dr. Mirjam Wenzel, die das Museum seit 2016 leitet, sah und sieht sich dazu verpflichtet, das Andenken der jüdischen Kultur und Geschichte trotz der Schließungen im gesellschaftlichen Gedächtnis zu bewahren. Um die deutsch-jüdische Kulturgeschichte weiterhin für alle zugänglich zu machen, haben sie und ihr Team das digitale Angebot umstrukturiert und mit thematischen Beiträgen erweitert. Es umfasst nun neben digitalisierten Exponaten, wie etwa der bedeutenden Frankfurter Pessach-Haggada, die auf einer internationalen Online-Plattform zugänglich gemacht wurde, eine Vielzahl von Facebook- und Blogbeiträgen bis hin zu Interaktionen mit dem Publikum in Form von Wettbewerben. In ihrem Projekt „Tachles – Videocast zur Krise“ diskutiert Frau  Wenzel in jeweils kurzen Gesprächen mit Experten über die Auswirkungen von COVID-19. Allgemein geht es dabei um ethische und kulturelle Fragen sowie um gegenwärtige sozialwissenschaftliche und politische Perspektiven. In der neuesten Online-Videoreihe „Zukunftsmusik“ stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums die Räumlichkeiten des neuen Museumskomplexes vor.

Das derzeitige Innehalten des öffentlichen Lebens empfindet die Leiterin des Jüdischen Museums als einen kreativen Moment, den es zu nutzen gilt. Darum blickt sie optimistisch in die Zukunft und freut sich auf die Neueröffnung eines einzigartigen Zentrums für jüdische Kultur in Geschichte und Gegenwart, das die Vielfalt jüdischen Lebens auf visuelle, emotionale und kognitive Art erfahrbar macht.

Welche Bedeutung der Flughafen Frankfurt für Dr. Mirjam Wenzel und das Jüdische Museum hat, verrät sie in der kommenden Woche in unserem „Ja zu FRA!“-Fragebogen.

Flughafen Frankfurt bietet wieder Rundfahrten an

Beitrag teilen

Eine große Freude für alle Airport-Fans: Der Flughafen Frankfurt bietet ab dem 15. Juli endlich wieder die Möglichkeit, Deutschlands wichtigstes Luftverkehrsdrehkreuz auf einer Busrundfahrt zu erkunden. Die „Comeback-Tour“ steht dabei selbstverständlich unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.

Endlich gibt es wieder eine exklusive Entdeckungstour über das Flughafengelände. Die 45-minütige Tour greift die Highlights der bisherigen Rundfahrten auf, hat aber auch viel Neues zu bieten. So geht es natürlich auch um die zahlreichen neue Regelungen und strukturellen Veränderungen seit Corona sowie um die herausragende Bedeutung des Airports in dieser herausfordernden Zeit.

Für alle Fahrten gilt: Mit 22 Teilnehmenden pro Tour ist lediglich die Hälfte der verfügbaren Plätze im Bus besetzt – der Mindestabstand wird somit konsequent eingehalten. Außerdem ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während der Fahrt und im gesamten Flughafengebäude Pflicht.

Weitere Informationen gibt es hier