Aktuelles

Aufwärtstrend beim Passagieraufkommen setzt sich fort

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Im Oktober zählte der Flughafen Frankfurt rund 3,4 Millionen Passagiere und verbuchte damit den höchsten Monatswert seit Beginn der Corona-Pandemie. Gegenüber dem sehr schwachen Vergleichsmonat des Vorjahres entsprach dies einem Plus von 218,5 Prozent. Ausschlaggebend für die Erholung waren weiterhin vor allem touristische Verkehre zu europäischen Zielen.

Im Vergleich zu Oktober 2019 erreichte das Passagieraufkommen in Frankfurt mehr als die Hälfte des damaligen Niveaus (minus 47,2 Prozent). Kumuliert über die ersten zehn Monate des laufenden Jahres lag das Fluggastaufkommen bei rund 19,2 Millionen Passagieren. Dies entspricht einem Zuwachs von 11,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 bzw. einem Rückgang von 68,3 Prozent gegenüber 2019.

Das Cargo-Aufkommen verzeichnete im Oktober erneut ein deutliches Plus von 10,0 Prozent auf 200.187 Tonnen (plus 11,7 Prozent im Vergleich zu Oktober 2019). Die Anzahl der Flugbewegungen wuchs um 75,4 Prozent auf 30.004 Starts und Landungen. Die Summe der Höchststartgewichte stieg um 63,1 Prozent auf knapp 1,9 Millionen Tonnen (jeweils gegenüber Oktober 2020).

Condor stellt rund 180 Pilotinnen und Piloten ein

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Deutschlands beliebtester Ferienflieger sucht Pilotinnen und Piloten: Condor stellt Cockpit Crews auf allen Flugzeugmustern der Flotte ein. Die Ausschreibung richtet sich an First Officer mit Typerating für Airbus A320, A321 oder A330 sowie an First Officer mit Lizenzen für die Boeing 757/767. Darüber hinaus werden erfahrene, deutschsprachige Trainingskapitäne mit der Sonderqualifikation TRI/TRE für das neue Langstreckenmuster Airbus A330neo eingestellt. Der nagelneue 2-Liter-Flieger von Condor kommt ab Herbst 2022 zur Flotte hinzu und wird das bisherige Langstreckenflugzeug, die Boeing 767, sukzessive ablösen.

„Über 60 unserer First Officer werden in den nächsten Monaten Kapitän. Wir stellen deshalb auf allen Mustern Erste Offiziere ein, die auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke zum Einsatz kommen werden“, so Christian Schmitt, Chief Operations Officer und Accountable Manager Condor.

Ab kommendem Jahr werden mehr als 20 First Officer eingestellt, die bereits die Ausbildung im Ab-Initio-Programm von Condor in Zusammenarbeit mit der TFC Käufer Flugschule durchlaufen haben, eingestellt. „Wir freuen uns besonders, dass wir auch unserem eigenen Condor-Nachwuchs einen festen Arbeitsvertrag anbieten können“, so Christian Schmitt.

Bewerbungen erfolgen über das Recruiting-Portal www.career.aero.

Von Frankfurt in die Welt: neuer Winterflugplan mit 244 Reisezielen

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Seit dem 31. Oktober 2021 gilt am Flughafen Frankfurt (FRA) der neue Winterflugplan. In der Wintersaison bieten 83 Fluggesellschaften Passagierflüge zu weltweit 244 Reisezielen in 92 Ländern an*. Mit fortlaufender Lockerung der pandemiebedingten Reiserestriktionen können weitere Destinationen und Fluggesellschaften kurzfristig hinzukommen. Damit bleibt Frankfurt Deutschlands größtes und wichtigstes internationales Luftverkehrsdrehkreuz. Im nationalen Vergleich bieten die Airlines in FRA auch im kommenden Winter die größte Auswahl an Flugverbindungen. Der Winterflugplan gilt bis 26. März 2022.

Insgesamt sind zu Beginn der Winterflugplan-Periode im November durchschnittlich 2.970 Passagierflüge pro Woche (Abflüge) geplant. Das sind 30 Prozent weniger als im Winterflugplan 2019/2020, aber 180 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2020/21. Davon entfallen 380 Flüge auf innerdeutsche, 620 auf interkontinentale und 1970 auf europäische Strecken. Das einfache Sitzplatzangebot liegt bei etwa 520.000 Plätzen pro Woche und damit etwa 36 Prozent unter dem Vergleichswert aus 2019/2020.

Zahlreiche US-Destinationen ab FRA

Insbesondere die Grenzöffnung der USA für geimpfte und zusätzlich getestete ausländische Gäste ab 8. November 2021 sorgt für ein stark wachsendes Angebot: Insgesamt 17 US-Destinationen sind ab FRA in der bevorstehenden Wintersaison regelmäßig erreichbar. Lufthansa (LH), United Airlines (UA) und Singapore Airlines (SQ) starten tägliche Flüge nach New York City. Condor (DE) bietet ab dem 1. November fünf wöchentliche Flüge in die Ostküstenmetropole am Hudson River an. Insgesamt gibt es bis zu fünf tägliche Flüge zu den New Yorker Flughäfen Newark (EWR) und John F. Kennedy (JFK) ab FRA. Ab Mitte Dezember fliegt auch Delta Airlines (DL) täglich nach New York-JFK. United Airlines und Lufthansa bieten zudem bis zu 20 wöchentliche Verbindungen nach Chicago (ORD) und in die Hauptstadt Washington (IAD). Mit den beiden Star Alliance Partnern geht es außerdem zweimal täglich nach San Francisco (SFO) und Houston (IAH), während Denver zwölfmal pro Woche auf dem Flugplan steht. Lufthansa und Delta Airlines fliegen zudem zehnmal wöchentlich Atlanta (ATL) an. Weitere Ziele in den USA sind Dallas (DFW), Seattle (SEA) (Lufthansa und Condor), Boston (BOS), Los Angeles (LAX) und Miami (MIA) (Lufthansa). Darüber hinaus fliegt Lufthansa Orlando (MCO) sechsmal, Detroit (DTW) fünfmal sowie Philadelphia (PHL) dreimal pro Woche an. Eurowings Discover (4Y) verbindet Frankfurt ab Mitte Dezember viermal pro Woche mit Tampa (TPA).

Attraktive Urlaubsziele auch im Winter

Für alle, die im Winter in Mittelamerika oder der Karibik Sonne tanken möchten, bieten sich ab FRA zahlreiche Ziele: Condor, Eurowings Discover und Lufthansa haben mit Flügen nach Mexiko, Jamaika, Barbados, Costa Rica und in die Dominikanische Republik attraktive Urlaubsziele im Angebot. Besonders häufig geht es mit bis zu 16 wöchentlichen Abflügen nach Punta Cana (PUJ), aber auch Cancún (CUN) ist mit bis zu zwei täglichen Flügen vertreten.

Flugangebote zu Destinationen in Nah- und Fernost bieten viele Airlines auch weiterhin ab Frankfurt an. Je nach Entwicklung der pandemiebedingten Reiserestriktionen in den Ländern Asiens ist eine Erweiterung des Flugangebots möglich. Auch hier bleibt die Lage dynamisch. Beispiele sind die ab November geplante Öffnung Thailands und die von Lufthansa und Singapore Airlines angebotenen Flüge nach Singapur (SIN) im Rahmen des Reisekorridors für geimpfte Passagiere. Diese sind auch im Winter weiterhin buchbar.

Ein Großteil der Airlines legten unterschiedlichste europäische Flugziele bereits diesen Sommer wieder auf. Diese stehen größtenteils auch im Winter auf dem Flugplan. Alle größeren europäischen Metropolen sind während der kalten Jahreszeit mehrmals täglich ab FRA erreichbar. Aber auch Flüge zu touristischen Zielen auf den Balearen und Kanaren sowie in Griechenland, Portugal und der Türkei stehen weiterhin auf dem Programm.

Aktuelle Informationen zum Flugangebot ab Frankfurt finden Sie auf frankfurt-airport.com

*Stand November 2021

Digitalisierung des Cargo-Geschäfts: Flughafen Frankfurt startet Import-Plattform FRA-OS

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Der Flughafen Frankfurt führt die digitale Austauschplattform FRA-OS/Import für Frachtdaten ein. Damit verfügt Frankfurt als einer der ersten großen europäischen Cargo-Hubs über eine praktische, zollkonforme Lösung für den Import konsolidierter Sendungen. Gemeinsam mit der DAKOSY AG und zahlreichen Partnern der Air Cargo Community hat Fraport die Plattform entwickelt. Sie ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Digitalisierung des Cargo-Geschäfts am Flughafen. Die operative Arbeit mit dem System hat nun gestartet. Die ersten wichtigen Partner der Lieferkette haben sich nach intensiver Vorarbeit nun erfolgreich angeschlossen.

Max Philipp Conrady, Leiter Frachtentwicklung und -management bei Fraport fasst zusammen: „Die Plattform FRA-OS/Import ist das zentrale Instrument, um einerseits die Vorgaben des Zolls zu erfüllen und andererseits bestehende Prozesse beim Import von Gütern effizienter zu gestalten. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal bieten wir unseren Standortpartnern eine neu gewonnene Transparenz für ihre Sendungen. Gleichzeitig profitieren sie von einem deutlichen Effizienzgewinn bei der Umsetzung der EU-Regularien“.

Mit FRA-OS/Import können Cargo-Abfertiger sowie auch die Spediteure Sendungen in Zollverwahrlagern im gesamten Zollgebiet Flughafen Frankfurt abfertigen. Das gilt auch für Teilsendungen, die aktuell in hoher Anzahl vorkommen. Damit wird die Kapazität erhöht und die Abfertigung beschleunigt.

Forschungsprojekt „Digitales Testfeld Air Cargo“ (DTAC) in den Startlöchern

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Nach zweijähriger Vorbereitungsphase kann das Forschungsvorhaben „Digitales Testfeld Air Cargo“ (DTAC) gestartet werden. Die Fraport AG erhielt letzte Woche die Zusage für die finanzielle Zuwendung im Rahmen des Projektes. Während der dreijährigen Projektlaufzeit fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) auch Forschungstätigkeiten am Flughafen Frankfurt. Eine Fördersumme von insgesamt sieben Millionen Euro stellt das BMVI dem bundesweiten Konsortium zur Verfügung.

„Fragmentierte Prozessketten im Luftfrachtgeschäft erschweren das Handling von Fracht“, erklärt Andreas Quick, Teamleiter Cargo Development und fachlicher Programmverantwortlicher der Fraport AG. „Wir wollen den Datenaustausch zwischen allen Akteuren der Luftfrachttransportkette standardisieren und die Abläufe digitalisieren. Eine verbesserte Datenlage hilft Problemlagen und Engpässe früher zu erkennen oder Ressourcen wie Transportmittel, Flächen und Geräte effizienter zu nutzen. In Frankfurt verfolgen wir das Ziel, eine effiziente Datenplattform zu etablieren, die als Grundlage für zahlreiche Umsetzungsideen im Forschungsprojekt dient.“ Das Forschungsprojekt in der Luftfrachtlogistik kann nun beginnen.

Der erste Teil des Terminal 3 wird Mitte 2022 fertig

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....doch geht dann erst mal in eine Ruhephase. Der Bau des Terminal 3 geht stets voran."Der Fertigstellungsgrad im Rohbau liegt bei 70 bis 80 Prozent", erklärt Bauleiter Christian Bierend. Flugsteig G ist so gut wie baulich fertig. Der Bauabschnitt war wegen des Reisendenansturms vor Corona vorgezogen worden. Die ersten Testrunden sollen noch vor Weihnachten auf der neuen Gepäckförderanlage drehen. Zum Sommer 2022 soll Pier G baulich fertig an Fraport übergeben werden. Er soll danach aber in eine Art Winterschlaf gehen. Während der Ruhephase wird sich ein kleines Team um den Bau kümmern, Lichtschalter betätigen, Wasserhähne drehen. Monitore werden zunächst nicht aufgehängt, die sollen erst folgen, wenn der konkrete Eröffnungstermin feststeht. Nach aktuellen Plänen werden sich die neuen Flugsteige im dritten Terminal erst zum Sommerflugplan 2026 füllen.

Karrierestart am Flughafen Frankfurt

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Ab Ende August starten insgesamt 75 junge Nachwuchskräfte zwischen 16 und 28 Jahren beim Fraport-Konzern in ihre berufliche Zukunft.

In diesem Jahr beginnen die Nachwuchskräfte eine Ausbildung oder ein duales Studium beim Betreiber von Deutschlands größtem Flughafen. Insgesamt konnten die Auszubildenden aus 15 Ausbildungsberufen wählen. Das Spektrum der zu erlernenden Berufe reicht von Luftverkehrskaufleuten über Mechatroniker:innen bis hin zu Koch und Werkfeuerwehrleuten. „Aktuell steigen die Passagierzahlen wieder, die wachsende Impfquote und aufgehobene Reisewarnungen stimmen uns optimistisch. Zwar wird es noch Jahre dauern, bis wir wieder ein Verkehrsniveau wie vor der Krise erreichen, aber wir werden bei Fraport auch in Zukunft qualifizierte Fachkräfte brauchen. Deswegen bilden wir weiter aus und investieren in die Entwicklung unserer Nachwuchskräfte.“, erklärt Michael Müller, Arbeitsdirektor der Fraport AG.

Interessierte können sich bis zum 30. September 2021 für den Ausbildungsstart 2022 bewerben. Alle Informationen zu offenen Stellen und Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.jobs-fraport.de.

Kiddy Flugsimulator für Junior Piloten am Flughafen Frankfurt

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Einmal in einem Cockpit mitfliegen zu dürfen - ein Traum für jedes Kind. Im Kiddy Flugsimulator können die ganz kleinen Platz nehmen und abheben. Allan M. Loewi, Geschäftsführer der Joffi GmbH, weist den Weg zu dem Kiddy Simulator, der seit Juni, angelehnt an den Joffi Flugsimulator-Zentrum am Frankfurter Flughafen, im Einsatz ist. Im Cockpit 737 steht ein großer Stuhl in einem kleinen Raum, davor ein Steuerrad mit wenigen Knöpfen, ein Pedal, drei Bildschirme, die von der Decke hängen. Daneben ein Computer, an dem Loewi auswählt, mit welcher Maschine es gleich losgeht. Junior Piloten können dann eine quirlige einmotorige Propellermaschine steuern und virtuell abheben. Ein ganz großer Spaß für die ganz Kleinen. Etwa eine Stunde inklusive einer Einführung dauert das Flugerlebnis im Kiddy Simulator, davon wird eine halbe Stunde geflogen. Offiziell kann der Simulator von Kindern zwischen fünf und elf Jahren genutzt werden. 

Stärkstes Passagieraufkommen seit Beginn der Corona-Pandemie

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Die Fraport AG verzeichnete im Juli am Frankfurter Flughafen das stärkste Passagieraufkommen seit Beginn der Corona-Pandemie. Den höchsten Wert notierte Fraport am 31. Juli mit rund 126 000 Passagieren. Das ist der höchste Tageswert seit Beginn der Krise, wie es am Donnerstag hieß. Mit Rund 2,85 Millionen Passagieren gegenüber dem Vorjahr erreicht der Flughafen Frankfurt ein Plus von 115,8 Prozent. Aufgrund niedriger Inzidenzwerte und steigender Impfraten stieg insbesondere traditionelle die Nachfrage an Urlaubsdestinationen.

Klare Strategie für den Klimaschutz: Fraport verringert CO2-Ausstoß kontinuierlich

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Die Luftverkehrswirtschaft stellt sich dem Klimawandel: Die Fraport AG will seinen Kohlendioxid-Ausstoß am Standort Frankfurt reduzieren. Bis 2030 wird der Flughafenbetreiber die CO₂-Emissionen im Konzern deutlich senken. Ziel ist es, die Emissionen auf 125.000 Tonnen CO₂ zu verringern, in Frankfurt auf 80.000 Tonnen pro Jahr. Somit orientiert sich Fraport für die Konzernflughäfen an den nationalen Zielen der jeweiligen Länder. 

Der Frankfurter Flughafen misst sich für 2030 am Zielwert aus dem Klimaschutzplan der Bundesregierung bis 2050. Bis zu diesem Jahr sollen auch die CO₂-Emissionen Fraports am Flughafen Frankfurt auf Null sinken. Fraport fokussiert sich dabei auf vier Bereiche, um dem Ziel der Einsparungen ein Stück näher zu kommen: Energieverbrauch Infrastruktur, Energieverbrauch Verkehr, Energiemixintelligente Klimatisierung.

Die ersten Umsetzen erfolgten bereits im Energieverbrauch. Fraport hat die bestehenden Terminalgebäude energetisch so weit optimiert, dass der Verbrauch der elektrischen Energie auf 1850 Megawattstunden im Jahr reduziert wurde, womit zugleich 1065 Tonnen CO2 im Jahr eingespart wurden.