Aktuelles

Fraport AG und das Bundesministerium vereinbaren Neuverteilung der Aufgaben

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Neues System am Flughafen: Ab dem 1.Januar 2023 liegt die Verantwortung für die Organisation, Steuerung und Durchführung am Flughafen Frankfurt bei Fraport, statt beim Bund. Die Fraport AG kann somit eigene Kompetenzen "im Interesse unserer Passagiere und möglichst kurzer Wartezeiten bestmöglich in die operative Steuerung der Sicherheitskontrollen einbringen", sagte der Fraport-Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte. Bis zur Verantwortungsübergabe muss ein Infrastrukturkonzept erarbeitet werden. Wie viele Kontrollspuren geöffnet werden und wie viele Sicherheitsassistenten eingesetzt werden entschiedet dann Fraport, um zu lange Schlangen zu verhindern. Zudem bestimmt der Konzern, welche Kontrollgeräte angeschafft und eingesetzt werden.

Die Union im Bund befürwortet das Vorhaben. "Dass der größte deutsche Flughafen nun den Personaleinsatz, die Gestaltung der Kontrollstellen und die Beschaffung der Technik selbst steuern wird, wird die Kontrollen nicht nur effizienter machen, sondern die Bundespolizei auch von polizeifremden Aufgaben entlasten", sagte der CDU-Abgeordnete Christoph de Vries.

Hessen holt bei Impfquote auf: Fraport AG impft am Flughafen Frankfurt

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„Ihren Impfpass, bitte.“ heißt es nun auch am Flughafen Frankfurt. Seit vergangenen Freitag können sich Mitarbeitende am Flughafen impfen lassen. "Die Mitarbeiter sind überglücklich. Die Termine waren ratzfatz ausgebucht", berichtet der leitende Arzt der Fraport AG, Michael Srokaer. "Wir gehen davon aus, dass wir 10.000 bis 12.500 impfwillige Mitarbeiter haben." Fraport betreibt in der Flughafenklinik eine Notfallambulanz, die auch die ärztliche Versorgung der Mitarbeitenden übernimmt. Wie Hausarztpraxen in Hessen, bekommt der Frankfurter Flughafen ein Kontingent an Impfdosen zugeteilt.

Die meisten Beschäftigten am Flughafen sind seit vergangener Woche in Hessen impfberechtigt, denn sie gehören als Mitarbeitende einer kritischen Infrastruktur zur Priorisierungsgruppe 3. Binnen vier Wochen können alle Beschäftigten ihre erste Impfung bekommen, so Fraport. Corona-Impfungen der Betriebs- und Hausärzte sollen das Impftempo in den kommenden Wochen erheblich erhöhen.

Airbus A330: Frachter auf Zeit

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Seit Ausbruch der Pandemie wächst der Frachtverkehr am Frankfurter Flughafen. Somit sind in den vergangenen Monaten einige neue Ideen in der Luftfahrt aufgekommen. Ein Beispiel hierfür ist das neue Konzept, entwickelt von Lufthansa Technik und Airbus, das Airlines ermöglicht, Passagierkabinen des Airbus A330 temporär mit Fracht füllen zu können.

Dabei werden die Kabinen umfangreich angepasst. Sitze, Bildschirme, Kabel kommen raus und spezielle Paletten mit Bodenhalterungen kommen rein. Laut Lufthansa Technik und Airbus ermöglicht der Umbau des A330 zusätzliche 15 Tonnen Fracht aufzunehmen. Erstkunde des Konzepts ist Finnair. Der erste finnische A330 ist bereits umgerüstet und hat eine ergänzende Musterzulassung (Englisch: Supplemental type Certificate) bekommen, um mit der Modifizierung fliegen zu dürfen.

Automatische Kennzeichenerkennung in der CargoCity Süd

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Der Flughafenbetreiber Fraport setzt seine Digitalisierungsstrategien in der CargoCity Süd um. Eine neue Technik zur automatisierten Einfahrt liest an den Toren 31 und 32 mithilfe eines innovativen Kamera-Systems die Kennzeichen der Gäste und überprüft sie mit den hinterlegten Daten. Im Anschluss öffnet das System bei Übereinstimmung automatisch die Schranke. Der Prozess ist einfach: Besucherinnen und Besucher müssen sich zuvor online registrieren und die Durchfahrt anmelden.

„Die neue Technik vereinfacht den Prozess für unsere Gäste. Sie können ihren Besuch in der CargoCity Süd bequem über ein Online-Portal anmelden. Vor Ort können sie nach nur wenigen Sekunden die Schranke passieren. Das ist eine echte Zeitersparnis gegenüber der bisherigen Anmeldung“, erklärt Max Philipp Conrady, Leiter Frachtentwicklung bei Fraport. Bisher mussten sich die Gäste vor Ort an den Toren 31 und 32 persönlich anmelden. Künftig ist dies bequem online unter folgendem Link möglich: https://ccs.fraport.de/de/.

Die Impfkonzepte der Betriebsärzte sind fertig

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Die Medical Airport Service GmbH, Tochterunternehmen des Flughafenbetreibers Fraport und Dienstleister für Arbeitsmedizin, legt seine ersten Impfpläne für Betriebsärzte vor. Die ersten Konzeptionen eines Impfplans begannen bereits in frühen Stadien, als es noch gar keine Medikamente gab, berichtet Annegret Schumacher, Betriebsärztin und Leiterin der Arbeitsmedizin. Nun ist der Impfplan für Belegschaften fertig und startklar.

Um die Impfstoffe schnell in die Breite zu bringen, sollen Betriebsärzte in die Kampagne eingebunden werden, so Schumacher. Mit guter Planung könnte in den Unternehmen "im Minutentakt gepiekst" werden. Sieben bis acht Minuten soll eine Impfung pro Mitarbeiter dauern. Im Juni, so schätzt die Expertin, werde es richtig losgehen.

Ja Zu FRA! wünscht Ihnen ein fröhliches Osterfest und erholsame Feiertage!

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Artur Becker über das Fliegen und den Flughafen

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Artur Becker, Schriftsteller und Poet, verrät, welche Bedeutung der Flughafen Frankfurt für ihn hat.

Schnelle Bahnverbindung statt Inlandsflüge

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Als umweltbewusste Alternative wollen die Lufthansa und die Deutsche Bahn in Zusammenarbeit mehr Fluggäste dazu bewegen, mit dem Zug zu ihrem Anschlussflug zu gelangen statt mit dem Flieger.

Ziel ist es, die Kurzstreckenflüge zu minimieren und die bereits bestehenden Zugverbindungen auszubauen. Die Unternehmen stellten ihre Pläne am Montag vor: Das Lufthansa-Express-Rail-Netz wird um fünf Städte erweitert. Aus 17 deutschen Städten gibt es täglich 134 Zubringerzüge zu den Lufthansa-Flügen. Ab Juli werden fünf weitere Städte eingebunden: Berlin, Hamburg, Bremen, Münster und München. Die Anreise zu Flughafen Frankfurt wird mit schnellen Sprinter-Zügen möglich sein. Somit wird der Flughafen für Umsteiger besser von Zug auf das Flugzeug erreichbar sein. Zudem soll der Gepäcktransport durch beschleunigte Abwicklung am Flughafen verbessert werden.


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Geschichten aus dem Lindley-Hotel

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Foto: Alex Cio

Seit Sommer vergangenen Jahres nennt Artur Becker, deutsch-polnischer Schriftsteller und Poet, das Lindley-Hotel in Frankfurt sein Zuhause. Dort lebt er, schreibt seine Essays, Gedichte und Romane und arbeitet nebenbei für zwei Nächte als Nachtportier. Seinen Roman "Der unsterbliche Mr. Lindley" veröffentlichte er ein gutes Jahr vor der Eröffnung des Frankfurter Hotels.

Während seines Aufenthalts lernt Artur Becker beide Seitens des Hotellebens kennen, die eines Gastes und die eines Hoteliers. Das fasziniert ihn und bewegt ihn dazu, in naher Zukunft einen weiteren Hotel-Roman zu schreiben. „Ich denke, ich werde noch einige Jahre hierbleiben, weil ich mich hier sehr wohl fühle.“ schwärmt Becker.

Im Herbst letzten Jahres leitete der Schriftsteller eine Wiederauflage der Chamisso-Poetikdozentur in Dresden ein. In der Vorlesungsreihe tauschten sich Autorinnen und Autoren über die globalisierte Welt und persönliche interkulturelle Erfahrungen aus. Zwischen 2000 bis 2011 wurde die Dresdener Poetikdozentur an deutschsprachige Autoren nichtdeutscher Sprachherkunft vergeben, im Jahr 2020 in einer Neuauflage an Artur Becker.

Welche Bedeutung der Flughafen Frankfurt für Artur Becker hat, verrät er in Kürze im „Ja zu FRA!“-Fragebogen.

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Flughafen Frankfurt: Umschlagpunkt für Impfstoff-Transporte

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Der Flughafen Frankfurt ist im Kampf gegen die Corona-Pandemie essentiell. Seit dem Ausbruch der Krise hat sich der Flughafen als Europas größte Luftfracht-Drehscheibe für Pharmazeutika bewiesen.

In Frankfurt wurden geschätzt 6,5 Milliarden Schutzmasken und 12 000 Tonnen Corona-Arzneimittel, Impfstoffe und deren Vorprodukte sowie Schutzausrüstungen umgeschlagen. Insgesamt stehen 13.500 Quadratmeter temperaturgeführte Umschlagekapazitäten für Pharmagüter zur Verfügung. "Frankfurt ist für die Pandemie optimal aufgestellt - auch für den Transport der Impfstoffe, die zum Teil extrem tiefgekühlt werden müssen." berichtet Patrick Tschirch, Vorstandschef der "Air Cargo Community".

Noch vor einigen Monaten wurde die Fraport AG zum zweiten Mal erfolgreich für den vorbildlichen Umgang von zeitkritischen und temperatursensiblen Pharmagütern mit dem CEIV-Zertifikat (Center of Excellence for Independent Validators in Pharmaceutical Logistics) des Airline-Verbandes IATA zertifiziert.