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Ernst Szebedits: „Für die Internationalität und das vielfältige Kulturangebot in der Stadt ist der Flughafen von zentraler Bedeutung.“

Foto: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Ob beruflich oder privat − für viele Menschen gehören Flugreisen einfach dazu. Wir haben Persönlichkeiten aus der Region über das Fliegen und den Flughafen gefragt. Hier antwortet Ernst Szebedits, Vorstand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden, die bedeutende Bestände des deutschen Filmerbes pflegt:

Herr Szebedits, erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Flug?

Den ersten Flug mit der ersten großen Liebe vergisst man nicht. Vom alten Frankfurter Flughafen (klein und fein) sind meine Freundin und ich für 14 Tage nach Ibiza geflogen.

Wohin sind Sie von Frankfurt aus das letzte Mal geflogen?

Kurz entschlossen, sind meine Frau (nicht identisch mit der Freundin aus der vorherigen Antwort) und ich im Januar dem trüben Wetter im Rhein-Main-Gebiet entflohen und haben einen Kurzurlaub in Rom genossen.

Ihr Lieblingsort auf der Welt, den Sie schon gesehen haben?

Rom und immer wieder Rom, weil in dieser Stadt die jahrtausendalte Kultur an jeder Straßenecke zu sehen und erleben ist. Überall gibt es hervorragende Espressobars und Restaurants. Rom ist so unglaublich italienisch. Manchmal kommt es einem vor, als liefe man durch eine Filmkulisse. Und das nur zwei Flugstunden von Frankfurt entfernt. Besser geht’s nicht, oder?

Ihr Lieblingsziel, an dem Sie noch nie gewesen sind?

Chile habe ich zwar schon bereist, mit Südamerika bin ich aber noch lange nicht fertig. Nach Argentinien möchte ich ganz sicher noch. Viermal wurde ich sogar schon nach Buenos Aires eingeladen, aber leider hat es terminlich bisher noch nicht geklappt.

Was mögen Sie am Frankfurter Flughafen besonders?

Von dort kann man (fast) alle Ziele direkt und ohne Zwischenstopp erreichen.

Was mögen Sie am Airport nicht?

Das Bodenpersonal am Gate könnte beim Boarding besser dafür sorgen, dass Fluggäste die Handgepäckgrenzen einhalten und nicht zu viel Gepäck mit in die Kabine nehmen. Ein- und Ausstieg werden dadurch immer unerträglicher.

Ist der Flughafen Frankfurt für Sie persönlich wichtig, und warum?

Ich habe regelmäßig Tagestermine in Berlin. Mit dem Zug alleine wäre das nicht zu schaffen. Außerdem profitiert die gesamte Region von dem wichtigen Drehkreuz. Für die Internationalität des Rhein-Main-Gebiets und das vielfältige Kulturangebot in der Stadt ist der Flughafen von zentraler Bedeutung.

Mit wem auf dem Flughafen würden Sie gern einmal tauschen?

Da fällt mir spontan niemand ein.

Wem würden Sie gern einmal begegnen?

Es gibt zwei Personen, denen ich gern begegnet wäre. Die eine ist Jimmy Hendrix. Leider weilt er nicht mehr unter uns. Und die großartige Janis Joplin. Aber bekanntlich teilt sie das Schicksal des Gitarrengotts.

Welche drei Gegenstände nehmen Sie immer mit in den Flieger?

Das ist fast schon ein Ritual: iPad, Lesebrille, Buch.