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Elena Kelety: „Am Flughafen Frankfurt treffen viele verschiedene Kulturen aufeinander – das mag ich besonders.“

Foto: privat

Ob beruflich oder privat − für viele Menschen gehören Flugreisen einfach dazu. Wir haben Persönlichkeiten aus der Region über das Fliegen und den Flughafen gefragt. Hier antwortet Nachwuchsleichtathletin Elena Kelety, deutsche U20-Meisterin und Frankfurter Nachwuchssportlerin 2017:

Frau Kelety, erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Flug?

Ja, ich bin mit meiner Familie nach Tunesien in den Sommerurlaub geflogen. Ich war damals acht Jahre alt und bin davor nur mit dem Auto oder der Bahn in den Urlaub gefahren, sodass ich sehr aufgeregt war. Da ich unbedingt am Fenster sitzen wollte, saß ich eine Reihe vor meinen Eltern, habe mich aber mit meinen Sitznachbarn gut unterhalten können.

Wohin sind Sie von Frankfurt aus das letzte Mal geflogen?

Nach Kreta ins Trainingslager.

Ihr Lieblingsort auf der Welt, den Sie schon gesehen haben?

Einen direkten Lieblingsort habe ich nicht, aber mit Florida und Kolumbien verbinde ich tolle Erlebnisse. In Kolumbien hatte ich meinen ersten internationalen Einsatz bei der U18-WM, in Florida hat sich das DLV-Nationalteam darauf vorbereitet. Das war eine unvergessliche Zeit.

Ihr Lieblingsziel, an dem Sie noch nie gewesen sind?

Australien, dort würde ich gerne am Great Barrier Reef tauchen gehen und die verschiedenen Fischarten beobachten. Ich reise lieber ans Meer ins Warme, als einen Winterurlaub in den Bergen zu verbringen.

Was mögen Sie am Frankfurter Flughafen besonders?

Trotz der Größe des Flughafens findet man sich gut zurecht und das Personal ist stets freundlich. Außerdem treffen viele verschiedene Kulturen aufeinander und schon die Anreise gestaltet sich interessanter als an kleineren Flughäfen.

Was mögen Sie am Airport nicht?

Die Größe des Flughafens hat neben den Vorteilen den Nachteil, dass die Laufwege sehr lang sind; vom Landen bis zur Gepäckausgabe dauert es lange und beim Einchecken muss man aufgrund der Strecke, die man zurücklegt, mehr Zeit einplanen.

Ist der Flughafen Frankfurt für Sie persönlich wichtig, und warum?

Ja, für mich ist der Flughafen sehr wichtig. Ich kann den Flughafen gut erreichen und habe bei internationalen Einsätzen oder Anfahrten zum Trainingslager immer die kürzeste Anreise. Das spart viel Zeit und man kann schnell von A nach B gelangen.

Mit wem auf dem Flughafen würden Sie gern einmal tauschen?

Mit dem Piloten. Ich durfte als Kind mal ins Cockpit gucken und fand es bewundernswert, wie man so viele Knöpfe unterscheiden kann. Ich habe großen Respekt vor Piloten.

Wem würden Sie gern einmal begegnen?

Allyson Felix oder am besten allen Olympiamannschaften auf der Heimreise.

Welche drei Gegenstände nehmen Sie immer mit in den Flieger?

Mein Handy zum Spielen und Musikhören, meine Kopfhörer und ein gutes Buch, damit ich mich auf dem Flug beschäftigen kann.