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Aktuelles

Partnerland Indien bei der „Ambiente“ in Frankfurt

Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera

Vom 8. bis zum 12. Februar findet in Frankfurt mit der „Ambiente“ die Weltleitmesse der Konsumgüterbranche statt. Aussteller und Besucher aus aller Welt kommen in die Mainmetropole, um die neusten Trends in den Bereichen „Dining, Giving & Living“ zu entdecken. Sonderpräsentationen, Preisverleihungen, Vorträge und Veranstaltungen mit bekannten Designern machen die Messe zu einem der bedeutendsten Events im Bereich Wohnkonzepte, Geschenkartikel und Fashionbedarf. 2019 wird Indien als Partnerland seine vielfältige und virtuose Handwerkskunst präsentieren und mit vielen weiteren Highlights begeistern.

Rund 4.400 Aussteller aus 88 Ländern stellen in diesem Jahr auf der Messe Frankfurt Produktneuheiten aus der Welt des Wohnens, Dekorierens und Schenkens sowie der Gastronomie vor. Über 130.000 Besucher aus 168 Ländern begrüßte die Messe im vergangenen Jahr, die meisten von ihnen aus Italien, China, Frankreich, Großbritannien und den USA.

Die Messe Frankfurt ist eines der weltweit führenden Messeunternehmen und bietet Ausstellern ein internationales Schaufenster zur Präsentation ihrer Produkte. Im letzten Jahr fanden am Heimatstandort Frankfurt 47 Messen mit rund 45.800 Ausstellern und rund 1,5 Millionen Besuchern statt.

Zur Rolle der Frankfurter Messe als einer der internationalsten Plätze in Deutschland und Schauplatz weltweit bekannter Leitmessen, wie der IAA, der Frankfurter Buchmesse oder der weltgrößten Chemiemesse Achema, trägt vor allem der Flughafen Frankfurt als größtes Luftverkehrskreuz in Europa bei. Durch die ausgezeichnete Infrastruktur im Herzen Europas und mit den meisten Direktflügen in die ganze Welt ist er wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Reisende und Messebesucher.

100 Jahre ziviler Luftverkehr in Deutschland

Foto: Lufthansa Group

Vor 100 Jahren startete die Deutsche Luftrederei (DLR) den zivilen Flugverkehr in Deutschland mit Flügen zwischen Berlin und Weimar. Die Piloten Degener und Könnecke brachen am 5. Februar 1919 zum ersten innerdeutschen Flug auf. An Bord noch keine Passagiere, dafür aber 4.000 Zeitungen, die von den Piloten damals einfach aus dem offenen Cockpit geworfen wurden. So war der deutsche Luftpostverkehr geboren. Briefe und Postsendungen erreichten den Empfänger noch am selben Tag – eine Sensation. Im ersten Monat beförderte die DLR rund 200 kg Post und über 5.550 kg Zeitungen.

Das neue Verkehrsmittel über den Wolken sorgte für allgemeine Begeisterung und so stiegen nur wenige Tage später die ersten Passagiere hinzu. Der erste Passagierflug dauerte etwa zwei Stunden. Flugbegleiter, Essens- und Getränkeservice gab es damals noch nicht. Dafür gab es aber Pelzmäntel und Pelzhandschuhe, die die Passagiere vor der Kälte schützen sollten, eine Schutzbrille und einen Helm, denn ein Dach hatten die Flugzeuge damals noch nicht. Die erste Flotte bestand aus offenen Doppeldeckern vom Militär. Bereits einige Monate später gab es Ganzmetall-Passagierflugzeuge mit beheizter Kabine, das Cockpit allerdings befand sich weiterhin im Freien.

Im ersten Jahr beförderte die DLR nach eigenen Angaben mehr als 2.900 Fluggäste. Sie eröffnete weitere Strecken und bereits Anfang der 20er Jahre gründeten sich zahlreiche weitere Luftverkehrsunternehmen. Nach ersten Konsolidierungen kam es 1926 zur Gründung der Deutschen Luft Hansa AG, der heutigen Kranichairline Lufthansa.

Erfahrung und Menschenkenntnis sind entscheidend

Foto: ZOLL

Für die Zollbeamten des Hauptzollamts am Flughafen Frankfurt ist kein Tag wie der andere. Immer wieder müssen sie sich auf neue Gegebenheiten einstellen. Die Aufgabenbereiche sind dabei häufig hochsensibel: Bekämpfung des Rauschgifthandels, der Schwarzarbeit sowie der Marken- und Produktpiraterie. Der Zoll kümmert sich um den Schutz der öffentlichen Ordnung sowie den Artenschutz, die Beachtung von Arzneimittel- und Waffenschutzgesetzen.

An Deutschlands größtem Verkehrsflughafen sind rund 1.000 Zollbeamte im Einsatz. Die Arbeit am Airport läuft zumeist geräuschlos ab. Ziel ist es, die Kontrollen effizient und ohne Behinderung des Flugbetriebs durchzuführen. Das Hauptaugenmerk des Zolls liegt auf dem Gepäck der Reisenden. Modernste Überwachungstechnologien, aber vor allem jahrelange Erfahrung und Menschenkenntnis der Zöllnerinnen und Zöllner helfen, die richtigen Stichproben zu nehmen.

Schmuggler sind bei der Wahl ihrer Verstecke einfallsreich. Doppelte Kofferböden, Rauschgiftsendungen in Lebensmitteln oder Drogenkuriere, die die Ware im Körper transportieren. Unterstützt werden die Beamten bei ihrer Arbeit von der eigenen Hundestaffel. 32 Spürnasen gehören zum Team und helfen beim Aufspüren von Bargeld, Drogen und Sprengstoffen. Mithilfe des feinen Geruchssinns können Hunde geringste Geruchspartikel wahrnehmen und orten.

2017 wurden rund 550.000 Plagiate mit einem Warenwert von rund 18,7 Milliarden Euro beschlagnahmt und mehr als 13.000 artengeschützte Exemplare sichergestellt, darunter auch viele lebende Tiere und Pflanzen. Durch die Erhebung von Steuern, Zöllen und sonstigen Abgaben nahm das Hauptzollamt 2017 über sechs Milliarden Euro ein.

Der Zoll sucht Nachwuchs. Informationen rund um die Ausbildung und Karriere beim Zoll: http://www.zoll.de/