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Ohne Ramp-Agent hebt kein Flugzeug ab

Damit ein Flugzeug gut und sicher am Zielort ankommt, gibt es während seiner Standzeit auf dem Vorfeld des Flughafens eine Vielzahl an Aufgaben zu erledigen. Verantwortlich für die richtige und vollständige Vorbereitung der Flieger sind die sogenannten Ramp-Agents. Ohne deren Zustimmung darf kein Flugzeug den Airport verlassen.

An Deutschlands größtem Luftverkehrsdrehkreuz, dem Flughafen Frankfurt, sind rund 60 Ramp-Agents für die effiziente Abfertigung der Flugzeuge zuständig. Zwischen zwei und vier Maschinen betreuen sie pro Schicht. Dabei koordinieren sie unter anderem die Be- und Entladung des Gepäcks, das Betanken des Flugzeugs, die Reinigung der Maschine sowie ihre Versorgung mit Lebensmitteln oder Frischwasser. Als Bindeglied zwischen der Besatzung eines Flugzeugs und den Vorfeldmitarbeitern sorgt ein Ramp-Agent dafür, dass die einzelnen Prozessschritte wie geplant und aufeinander abgestimmt ablaufen.

Ramp-Agents müssen daher ein gutes Gespür für Organisation haben und unter Zeitdruck agieren können. Jeder Flug ist anders, weshalb immer wieder neue Entscheidungen getroffen werden müssen. Beispielsweise muss für jeden Start die optimale Verteilung von Fracht und Gepäck im Laderaum sowie die korrekte Menge an Treibstoff bestimmt werden. Treten Probleme wie etwa die nicht rechtzeitige Bereitstellung einer Fluggasttreppe auf, ist ein Ramp-Agent für die sofortige Lösung des Problems verantwortlich. Nur wenn alle Punkte auf seiner Checkliste abgehakt sind, kann ein Flugzeug in Richtung Startbahn verabschiedet werden.

Mehr Informationen zur Arbeit eines Ramp-Agents lassen sich im Frankfurt Airport Magazin „STARTfrei“ unter https://www.startfrei-online.de/ abrufen.

Girls’Day 2017 am Flughafen Frankfurt

Am 27. April war wieder Girls’Day: Bundesweit hatten Mädchen die Möglichkeit, in handwerkliche und technische Berufe hineinzuschnuppern. Da bot sich ein Blick hinter die Kulissen des Flughafens Frankfurt, des größten deutschen Verkehrsflughafens, mit seiner Vielfalt an Berufsfeldern natürlich an. Mit dabei waren die Fraport AG und die Lufthansa, die ihre Pforten öffneten und Schülerinnen die faszinierende Berufswelt am Airport zeigten.

Allein der Flughafenbetreiber lud 36 Teilnehmerinnen ein, die die Arbeitsbereiche der Flughafen-Feuerwehr, der Elektronik wie Mechatronik, der Flugzeugabfertigung, der Vorfeldkontrolle und des technischen Gebäudemanagements kennenlernen durften. Die Neugierigen, die Lufthansa eingeladen hatte, konnten beispielsweise das Lufthansa Flight Training Center besichtigen und erhielten Einblicke in die spannende Arbeit eines Piloten. Es gab unterschiedliche Vorträge und auch praktisch konnten sich die Mädchen in den traditionellen Männerberufen ausprobieren. Außerdem hatten die Schülerinnen die Chance, Fragen zu stellen und persönliche Gespräche zu führen.

Seit 2001 gibt es den bundesweiten Girls’Day, der allen Schülerinnen ab der 5. Klasse ermöglicht, klassische Männerberufe zu erkunden, und der bei der Berufsorientierung ganz neue Felder eröffnen soll. Unternehmen, Einrichtungen und Betriebe bieten die Chance, Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik zu entdecken. Mittlerweile gibt es als Gegenstück auch den Boys’Day, an dem Jungs traditionell weibliche Berufe kennenlernen können.

Spatenstich leitet Ausbau des Cool Centers ein

Lufthansa Cargo hat vor Kurzem mit der Erweiterung des Cool Centers am Flughafen Frankfurt begonnen. Der erste Spatenstich erfolgte am 22. März. Bis zum Spätsommer dieses Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen und der Kühlfracht 8.000 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Der Grund für den Ausbau und die gleichermaßen geplante Verbesserung der Infrastruktur des Cool Centers liegt im weltweit hohen Bedarf an temperatursensibler Fracht. Dazu zählen beispielsweise Medikamente, Impfstoffe und weitere Produkte der Pharmaindustrie. Der Spezialservice Cool/td transportiert darüber hinaus hochwertige Lebensmittel, Gefahrengüter und Hightechprodukte wie zum Beispiel Halbleiter. Schon bei wenigen Grad Temperaturabweichung besteht die Gefahr, dass eine Lieferung solcher Güter nicht mehr verwendet werden kann.

Lufthansa Cargo stellt daher mithilfe von vier unterschiedlich temperierten Kühlräumen (–12 °C bis –20 °C, 2 °C bis 8 °C, 5 °C bis 15 °C und 15 °C bis 25 °C), einer Tiefkühlzelle und eines direkten Zugangs zum Vorfeld sicher, dass die sensible Fracht von Flughafen zu Flughafen innerhalb der benötigten Temperaturgrenzen unversehrt ankommt. Mit einer derzeitigen Fläche von 4.500 Quadratmetern ist das Kühlcenter bereits heute der größte Umschlagsplatz für temperatursensible Fracht in Europa. Ende 2016 wurde es durch den Fluglinienverband IATA mit dem CEIV-Siegel für Pharmatransporte ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Ausbau des Cool Centers erhalten Sie unter: https://www.startfrei-online.de/