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Frankfurt am Main: Rekordjahr für den Tourismus

©#visitfrankfurt, Foto: Holger Ullmann

Über 60 Millionen Passagiere werden Jahr für Jahr am Flughafen Frankfurt gezählt, Tendenz steigend. Viele davon sind Geschäftsreisende aus den USA, aus China, Großbritannien oder den Golfstaaten. Damit hat der Airport einen enormen Anteil am Frankfurter Boom als Destination für Geschäfts- und Urlaubsreisende. Dieser Boom ist riesig: Bis Ende 2017 zählte die Mainmetropole erstmals mehr als neun Millionen Übernachtungen.

Paris, London, Tokio – oder Frankfurt am Main? Die hessische Metropole muss den Vergleich nicht scheuen, denn sie ist als Reiseziel so beliebt wie nie zuvor. Von Januar bis Oktober 2017 kamen 4,6 Millionen Menschen nach Frankfurt. Die Bettenauslastung lag bei etwa 70 Prozent. Die meisten Besucher waren Geschäftsreisende, vor allem aus den Vereinigten Staaten, China, Großbritannien und den Golfstaaten. Frankfurt hat sich als Stadt für internationale Begegnungen längst einen Namen gemacht: Jedes Jahr finden allein 74.000 Veranstaltungen in der Kongressbranche statt.

Aber auch Städtereisende kommen in Frankfurt auf ihre Kosten. Die Stadt bietet sowohl gemütliche Ebbelwoi-Kneipen in Alt-Sachsenhausen als auch, ausgehend vom Bankenviertel, Deutschlands einzige Skyline – Frankfurt hat viele Facetten und ist außerdem geschichtsträchtig. Historisch Interessierte können beispielsweise in Johann Wolfgang Goethes Geburtshaus oder im Goethe-Museum auf den Spuren von Frankfurts berühmtestem Dichtersohn wandeln.

Die Welt zu Gast in Frankfurt am Main. Ob zur Geschäftsreise, zum Städtetrip, zum Messebesuch oder zum Studieren an der viertgrößten Universität Deutschlands – die Bedeutung des Airports sticht hervor: Auch im Jahr 2018 begrüßt Frankfurt einen Großteil seiner internationalen Gäste an seinem Flughafen.

Frankfurt am Main ist mit gut 730.000 Einwohnern die größte Stadt Hessens und die fünftgrößte Stadt Deutschlands. Mit mehr als 61 Millionen Passagieren ist der Flughafen Frankfurt der größte deutsche Verkehrsflughafen und gehört zu den wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuzen weltweit.

Logistische Meisterleistung bei winterlichen Temperaturen

Der Winter ist da – für den Flughafen Frankfurt als einen der weltweit größten Verkehrsflughäfen ist das eine ganz besondere Herausforderung. Um bei Schnee und Eis stets für Sicherheit zu sorgen, ist der Winterdienst am Airport mit seinen rund 1.300 Beschäftigten immer einsatzbereit.

Mit welchen Einsatzfahrzeugen schafft es der Räumungsdienst am Flughafen, Start- und Landebahnen innerhalb von 30 Minuten von Schnee zu befreien? Wie bereitet sich die Einsatztruppe auf den Wintereinbruch vor? Immerhin muss eine Gesamtfläche von etwa neun Millionen Quadratmetern eisfrei gehalten werden. Wie könnte die Zukunft des Winterdienstes aussehen? All das wird in einem neuen Film von rheinmaintv verraten: Der Winterdienst am Frankfurter Flughafen trainiert für den Ernstfall https://www.youtube.com/watch?v=vctW1AHzjHU

 Die Fraport AG investiert jedes Jahr mehrere Millionen Euro in den Winterdienst, um bei winterlichen Verhältnissen alle Prozesse am Flughafen so weit wie möglich aufrechtzuerhalten, vor allem aber um für Sicherheit zu sorgen. Alle Maßnahmen kosten jedoch Zeit, warum Verzögerungen und Ausfälle nicht immer ausbleiben. Der Airport bemüht sich, diese gering zu halten, hält sich aber streng an das Motto: Safety first.

Zu Besuch bei Lufthansa Technik

Am Nikolausabend besuchten 20 Teilnehmer einer exklusiven „Ja zu FRA!“-Führung Europas größte Flugzeughalle. Diese steht am Standort Süd der Lufthansa Technik am Flughafen Frankfurt und beherbergt die Wartung des größten Passagierflugzeugs der Welt, des Airbus A380.

Ausgestattet mit warmen Lufthansa-Wollmützen gelangte die Gruppe per Bus vom Lufthansa Aviation Center in den Süden des Flughafens. Bereits auf der Fahrt versorgten Armin Bayer und Dirk Meyer von Lufthansa Technik die Teilnehmer mit vielen interessanten Fakten rund um die Arbeit am Wartungsstandort: Im Drei-Schicht-Betrieb sorgen rund 4.000 Beschäftigte 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr dafür, dass Flugzeuge den entsprechenden Sicherheitschecks unterzogen werden. Gewartet werden hier nicht nur Lufthansa-Flieger, sondern auch die anderer Airlines.

Die Südhalle wurde speziell wegen der enormen Größe und der Höhe des Hecks der A380 gebaut. In der gegenwärtigen Ausbaustufe bieten die 25.000 Quadratmeter Platz für drei Airbusse A380 oder einen A380 und drei Boeing 747.

Das Staunen ist groß, als die Teilnehmer die Halle betreten und sich den unglaublichen Dimensionen bewusst werden. Aufgeteilt in zwei Gruppen dürfen die Besucher nun endlich einen Blick in den Airbus A380 werfen, der in dem gigantischen Hangar steht. Von der Economy-Class geht es in das obere Stockwerk durch die Business Class in die First Class – die meisten können sich zum ersten Mal einen Eindruck der luxuriösen Sitze und Kabinen machen. Zu guter Letzt dürfen die Teilnehmer sogar das Cockpit betreten und den Mitarbeitern der Lufthansa Technik beim Check über die Schulter schauen.

Anschließend führen die Referenten rund um das Flugzeug und erklären Fahrwerk und die massiven Räder, die riesigen Tragflächen mit ihrer Spannweite von 80 Metern und die vier Turbinen, die jeweils 70.000 Pfund Schub erzeugen. Das Highlight zum Abschluss ist die Frontalansicht des Fliegers – nicht nur die „Ja zu FRA!“-Community, auch die Referenten sind nach so vielen Jahren bei der Lufthansa immer noch begeistert von diesem Anblick.

„Ja zu FRA!“ bietet regelmäßig spannende Einblicke hinter die Kulissen des Flughafens Frankfurt. Unsere Gruppen besuchten bereits das größte Kühlhaus Europas, das Perishable Center, das Safety Mock-up von Condor und die Werkfeuerwehr. Die „Ja zu FRA!“-Events werden regelmäßig auf dieser Website angekündigt.